Mobilkom bekommt keine Oman-Lizenz
Die Entscheidung im Rennen um die zweite GSM-Lizenz im Oman, für die auch die mobilkom ausria geboten hatte, ist gefallen:
Das regionale Konsortium Qtel [Qatarischer Monopolist] - eine Verbindung von TeleDanmark und omanischen Unternehmen - hat den Zuschlag für die zweite Mobilfunklizenz erhalten.
Die von Qtel gebotenen Lizenzzahlungen - neben der vom Regulator geforderten 12 Prozent Revenue Share - sind dem Vernehmen nach wesentlich höher als das Angebot von mobilkom austria.
Der österreichische Marktführer will jedoch weiterhin neben Zentral- und Osteuropa attraktive Märkte für weitere Expansionen screenen.
Im 2-Millionen-Einwohnerstaat Oman gibt es derzeit nur einen Netzbetreiber, die Mobilfunkpenetration liegt bei rund 20 Prozent, die Festnetzpenetration bei 8,9 Prozent. Das allfällige Investment im Oman bezifferte mobilkom-Chef Boris Nemsic im März mit "20 bis 25 Mio. Euro".
Mobilkom bietet für GSM-Lizenz im Oman
