22.06.2004

MAGNETSPEICHER

Infineon zeigt 16-MBit-MRAM-Prototyp

Der Halbleiterhersteller Infineon Technologies hat nun einen Prototyp-Chip auf Basis von Magnetspeichertechnologie präsentiert.

"Computer sind damit künftig sofort per Knopfdruck einsatzbereit", so Wilhelm Beinvogl von Infineon. Ein langwieriges Hochfahren sei nicht mehr notwendig.

Der 16-MBit-MRAM [Magnetoresistive Random Access Memory] wurde gemeinsam mit IBM entwickelt.

Ein Zeitpunkt für den Start der Massenproduktion konnte noch nicht genannt werden

Kein Datenverlust, hohe Haltbarkeit

MRAMs speichern Informationen magnetisch und nicht wie herkömmliche Chips mittels elektrischer Ladungen.

Bei einem Stromausfall behalten Computer damit ihre Daten - ähnlich wie die Festplatte eines Rechners. Zudem kann der Nutzer genau dort weiterarbeiten, wo er unterbrochen hatte.

Im Vergleich zu den bisher verwendeten Flash-Speichern ist der 16-MBit-MRAM-Chip von Infineon etwa 1000 mal schneller.

In einer MRAM-Speicherzelle können laut Infineon zudem bis zu eine Million Mal öfter Informationen gespeichert werden als bei Flash-Bausteinen.