Microsoft steigt ins Anti-Viren-Geschäft ein
Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft will selbst ins Anti-Viren-Geschäft einsteigen.
Die Software zum Schutz von Computern mit Microsoft-Betriebssystemen soll abgekoppelt vom Betriebssystem selbst angeboten werden.
Das Unternehmen wird damit gegen die Hersteller von Anti-Viren-Programmen wie Symantec und Network Associates konkurrieren.
Kein Termin für Verkaufsstart
Mike Nash, Chef von Microsofts Geschäftsbereich Sicherheit, sagte
in der Nacht auf Dienstag zu Journalisten in Seattle: "Wir wollen
nach wie vor ein eigenes Anti-Viren-Produkt anbieten, und zwar
unabhängig vom Betriebssystem Windows." Einen Termin für den
Verkaufsstart des Programms nannte Nash nicht.
Knappe Budgets bereiten IT-Chefs SorgenDer Mitbewerb hatte befürchtet, dass Microsoft die Software in sein Betriebssystem einbinden könnte, was ihrem Geschäft mit Anti-Viren-Software schaden würde.
Symantec begrüßte diese Ankündigung: "Wir sind froh zu hören, dass sie einen fairen Wettbewerb wollen und ein kostenpflichtiges separates Produkt planen."
