Drohbriefe per E-Mail weniger "verrückt"
Geisteskranke greifen lieber zum Papier
Amerikanische Psychologen haben Hunderte von Drohbriefen, die an Mitglieder des US-Kongresses geschrieben wurden, analysiert.
Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass jene Absender, die ihre Drohungen per E-Mail an die Politiker versandten, weit weniger Anzeichen einer ernsthaften geistigen Krankheit aufwiesen, als jene, die zu Papier und Bleistift griffen.
Insgesamt wurden 300 Briefe und 99 E-Mails von dem Forscherteam der Universität von Nebraska-Lincoln untersucht.
Weniger überraschend konnten die Wissenschaftler hingegen ebenso beobachten, dass E-Mail-Schreiber wesentlich häufiger Obszönitäten zum Ausdruck brachten und einen desorganisierten Schreibstil aufwiesen.
(Wired)
