Spammer muss 22.000 Euro zahlen
Ein südfranzösischer Unternehmer ist wegen des Massenversands von Spam-Mails vom Pariser Handelsgericht zu 22.000 Euro Schadenersatz verurteilt worden.
Wie der Online-Dienst AOL am Dienstag bekannt gab, muss der Mann dem Urteil zufolge zudem 1.000 Euro für jede weitere unerwünschte E-Mail zahlen.
Den Angaben zufolge hatte der Unternehmer Netzzugang über AOL. Dort hatte er Hotmail-Konten eröffnet und diese zum Spam-Versenden genutzt. Als ihm AOL den Online-Zugang sperrte, nutzte er eine falsche Identität, um seine aufdringlichen Werbebotschaften weiter verschicken zu können.
"Buffalo Spammer" hinter Gittern
In den USA wurde kürzlich der als "Buffalo Spammer" bekannt
gewordene Howard Carmack zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.
Damit erhielt er die Höchststrafe für das Versenden von
unerwünschten Werbemails unter falschem Namen und mit falscher
Adresse.
"Buffalo Spammer" geht ins Gefängnis
