Knappe Budgets bereiten IT-Chefs Sorgen
Mehr als ein Drittel der deutschen IT-Verantwortlichen hat große Sorgen wegen der momentanen Budgetbeschränkungen. Denn während die Anforderungen an die Unternehmenssicherheit ständig steigen, werden die Budgets immer knapper.
Das ergab eine Studie des Marktforschungsinstituts Vanson Bourne im Auftrag von Hitachi Data Systems.
Rund 36 Prozent der Befragten gaben an, dass sich die knappen Finanzmittel negativ auf ihre Arbeit auswirken. Nur 16 Prozent hatten dagegen größere Sicherheitsbedenken etwa wegen Würmern oder Viren.
Dank guter Auftragslage sollen noch in diesem Jahr erste Anzeichen eines Aufschwungs zu spüren sein. So erwartet die deutsche BITKOM ein Wachstum von zwei Prozent. In Österreich soll der IT-Markt laut IDC 2004 um 5,8 Prozent zulegen.
IT-Budgets sollen 2004 wieder wachsenGesetze fordern Datensammlung
Hauptgrund für die Sorgen ist laut Studie, dass nationale und internationale Vorschriften wie Basel II und Sarbanes-Oxley die Bereithaltung von immer mehr Datenmengen in den Unternehmen erforderlich macht.
Fast die Hälfte der deutschen IT-Chefs gab an, dass die neuen gesetzlichen Bestimmungen die Investitionen für die Speicherung von Unternehmensdaten enorm steigen lassen.
Firmen müssen so etwa seit Jänner 2002 digitale Geschäftsunterlagen speichern. Andernfalls drohen Bußgelder oder Schwierigkeiten bei der Kreditvergabe.
Für die Studie wurden insgesamt 690 IT-Leiter der Region EMEA [Europa, Naher Osten, Afrika] befragt.
Die Studie [PDF]
