08.06.2004

DEUTSCHLAND

Knappe Budgets bereiten IT-Chefs Sorgen

Mehr als ein Drittel der deutschen IT-Verantwortlichen hat große Sorgen wegen der momentanen Budgetbeschränkungen. Denn während die Anforderungen an die Unternehmenssicherheit ständig steigen, werden die Budgets immer knapper.

Das ergab eine Studie des Marktforschungsinstituts Vanson Bourne im Auftrag von Hitachi Data Systems.

Rund 36 Prozent der Befragten gaben an, dass sich die knappen Finanzmittel negativ auf ihre Arbeit auswirken. Nur 16 Prozent hatten dagegen größere Sicherheitsbedenken etwa wegen Würmern oder Viren.

Gesetze fordern Datensammlung

Hauptgrund für die Sorgen ist laut Studie, dass nationale und internationale Vorschriften wie Basel II und Sarbanes-Oxley die Bereithaltung von immer mehr Datenmengen in den Unternehmen erforderlich macht.

Fast die Hälfte der deutschen IT-Chefs gab an, dass die neuen gesetzlichen Bestimmungen die Investitionen für die Speicherung von Unternehmensdaten enorm steigen lassen.

Firmen müssen so etwa seit Jänner 2002 digitale Geschäftsunterlagen speichern. Andernfalls drohen Bußgelder oder Schwierigkeiten bei der Kreditvergabe.