07.06.2004

UMGANGEN

Webmail gegen E-Mail-Überwachung

Vor wenigen Tagen hat Simbabwes Regierung bekannt gegeben, die lokalen Provider dazu verpflichten zu wollen, den E-Mail-Verkehr zu überwachen.

IT-Experten aus Simbabwe weisen User auf die nicht immer bekannte Tatsache hin, dass es dank Freemailern für den Staat unmöglich ist, den gesamten E-Mail-Verkehr zu überwachen.

Benutzer, die für den Mailversand nicht die lokalen Domains wie co.zw, org.zw oder ac.zw benutzen, können leicht durch das geplante Überwachungsnetz rutschen. Das berichtet die Zeitung Zimbabwe Independent.

Erst in dieser Woche hatte Simbabwes Regierung angekündigt, die Provider des Landes dazu verpflichten zu wollen, den E-Mail-Verkehr zu überwachen, um "schädlichen" Content von Simbabwe fernzuhalten. Darüber hinaus sollen die Provider dann die Überwachung des Datenverkehrs ermöglichen, wenn das für kriminalistische Untersuchungen oder im Interesse der nationalen Sicherheit notwendig ist.