06.06.2004

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Rollbare Solarzellen für Radler und Tourengeher

Der Vormarsch der Kamerahandys, MP3 Player und anderer tragbarer Geräte eröffnet neue Chancen für Hersteller von Solarzellen. Immer mehr zusammenrollbare Sets für Radler, Tourengeher und Extremsportler, die für längere Zeit fernab von jeder Steckdose sind, kommen auf den Markt. Die Dünnfilm-Solarzellen bestehen aus Kupfer,Indium und Gallium. Je nach Produkt stehenbis zu 40 Watt Lade-Leistung zur Verfügung, was für die meisten mobilen Anwendungen reicht.

Innsbrucker Quantenphysikern dürfte nun ein neuer Schritt in Richtung Quantencomputer gelungen sein: Ein Quantenregister wird selektiv ausgelesen und das Quantenprogramm reagiert dann aktiv auf diese Messung. Die technologische Anwendung quantenmechanischer Eigenschaften soll die Datenverarbeitung in Zukunft wesentlich leistungsfähiger machen, als dies derzeit mit den modernsten Supercomputern möglich ist.

TA-Aktienoptionen brachten Kurs in Schwung

Bei den umstrittenen Aktien-Transaktionen um das Telekom-Austria-Optionsprogramm haben offenbar nicht nur wegen der Großorder über zehn Millionen Euro in der spielentscheidenden Schlussauktion am Abend des 26. Februar die Warnlichter an der Börse geleuchtet: Im Ringen um die Millionen-Prämien für TA-Manager ist es laut "Presse" [Freitagausgabe) zu einem "Match" zweier gegeneinander agierender Banken gekommen.

US-Wahlkampf wird zum PC-Game

Auf der Suche nach neuen Spieleideen setzen Gameentwickler vemehrt auf das reale Leben. Statt auf Aliens zu schießen oder seine Feinde bis zur Besinnungslosigkeit zu prügeln, sollen Gamer ab Sommer den laufenden US-Wahlkampf managen können. Das Spiel für den PC versetzt die Spieler in die Lage, die Wahlkampagnen von Amtsinhaber George W. Bush oder Herausforderer John Kerry zu managen, inklusive Wahlkampfreden und Kandidantekonfrontationen.

Microsoft-Tipps für Windows XP Service Pack 2

Microsoft steht mit seinem Service Pack 2 für Windows XP offenbar schon in den Startlöchern. Der Softwarehersteller hat auf seiner Website Hinweise für Website-Betreiber online gestellt, die dabei helfen sollen, deren Sites für die Neuerungen zu rüsten. Die eigentliche Einführung will sich Microsoft 300 Millionen Dollar kosten lassen.

"Colossus" kehrt zum D-Day zurück

Einer der ersten Computer der Welt, der "Colossus", wurde anhand von Bildern und Zeitzeugenberichten im britischen Kryptozentrum in Bletchley Park neu aufgebaut. Der Colossus gilt als der erste speicherprogrammierbare Computer. Ohne ihn wäre die Landung der Alliierten in der Normandie 1944 undenkbar gewesen.

Wurm "Korgo" auf "Sassers" Spuren

Derzeit treibt ein neuer Computer-Wurm im Netz sein Unwesen. "Korgo" verbreitet sich nicht per E-Mail, sondern nutzt die LSASS-Sicherheitslücke in den Microsoft-Betriebssystemen ab Windows 98, die schon "Sasser" nutzte. Joe Pichlmayr vom österreichischen Antiviren-Software-Hersteller "Ikarus" sieht allerdings kein großes Bedrohungspotenzial.

TA-Aktionäre stimmen Wandelanleihe zu

Die Aktionäre der Telekom Austria haben auf der Hauptversammlung am Donnerstag die Ausschüttung einer Dividende für das Jahr 2003 in Höhe von 13 Cent je Aktie beschlossen. Auch die geplante millardenschwere Wandelanleihe wurde von den Aktionären genehmigt, ebenso wie die Verlängerung des Aktienrückkaufprogramms von zehn Prozent zu einem Kurs zwischen neun und 18 Euro.

Rauchmelder für Briten beste Innovation

Der Rauchmelder wurde in einer Umfrage in Großbritannien zur wichtigsten Innovation aller Zeiten gewählt und verwies das Handy und den Mikrowellenherd auf die Plätze zwei und drei. Erst an vierter Stelle wurden Digitalkameras genannt, gefolgt von DNA-Tests, Laser-Augen-Operationen, Air Bags, Kreditkarten und Energiesparlampen.

TA will bis 2007 "profitabelster Ex-Monopolist Europas" werden

Bei der heutigen Hauptversammlung (HV) der Telekom Austria (TA) hat ÖIAG-Vorstand und TA-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Michaelis vor dem Hintergrund der jüngsten Spekulationen über eine Ablöse der amtierenden Vorstände der TA dem amtierenden Vorstand sein Vertrauen ausgesprochen.

Weiters zeigte sich Vorstandschef Heinz Sundt erneut davon "überzeugt, dass die TA in Bezug auf das Aktienoptionsprogramm keine strafbare oder bedenkliche Verhaltensweise an den Tag gelegt hat". Zur Diskussion steht auch noch eine milliardenschwere Wandelanleihe.

Nordkorea verbietet Handytelefonie

Nach knapp eineinhalb Jahren Mobilfunkbetrieb hat Nordkorea nach südkoreanischen Medienberichten die Nutzung von Handys wieder verboten. Das Verbot sei am 25. Mai wirksam geworden, hieß es. Die Handys seien den Bürgern wieder abgenommen worden.

Brennstoffzellen sollen Benzin ersetzen

Die Automobilindustrie bastelt eifrig an der Serienreife von Brennstoffzellenautos, die neben einer besseren Energieeffizienz auch frei von Abgasen sind. Im "Fuel Cell Marathon" testet Autobauer Opel derzeit seinen Brennstoffzellen-Prototyp "HydroGen3" auf einer Langstreckenfahrt über 10.000 Kilometer auf Schwächen und Verbesserungsmöglichkeiten der Technologie. Futurezone.ORF.at hat sich das Auto auf seiner Station in Salzburg näher angesehen.

Begrenzter Kopierschutz für Audio-CDs

Die Musikindustrie will mit einer neuen Technologie von SunComm einen Kompromiss zwischen Kopierschutz und freier Nutzung gefunden haben.

Das "Secure Burning"-Verfahren soll verhindern, dass Original-CDs unbegrenzt vervielfältigt werden können. Drei Kopien einer CD dürfen angefertigt werden, die wiederum gegen unerlaubtes Brennen geschützt sind.

Marswinter plagt NASA-Robots

Der beginnende Winter auf dem Mars stellt für die NASA-Roboter "Opportunity" und

"Spirit" ein ernstzunehmendes Problem dar: Sinkende Temperaturen, kürzere Tage

und immer mehr Staub auf den Solarzellen beeinträchtigen nämlich die Arbeit der

beiden Roboter.Besonders problematisch ist der Wintereinbruch für "Opportunity".

Engere Kooperation bei E-Goverment

Das E-Government-Gesetz ist in Kraft, die Bürgerkarte auf Schiene, viele Verfahren können bereits elektronisch eingeleitet oder abgewickelt werden. Jetzt geht es darum, die Kooperation von Bund, Ländern, Städten, Gemeinden und der Wirtschaft auszubauen, um möglichst österreichweit gleiche Standards und Lösungen anbieten zu können.

Österreichs IT-Jobmarkt soll wachsen

Bis 2005 soll der österreichische Arbeitsmarkt für IT- und Telekomberufe um fünf bis 15 Prozent zulegen. Dies erklärte am Mittwoch der Leiter der Abteilung Telekommunikation, Information und Medien an der Donau-Universität Krems, Johann Günther. Besonders große Nachfrage werde es nach Experten für E-Business und IT-Netzwerktechniker geben.

Bereits 16.000 Netzcafés geschlossen

Die chinesische Regierung hat in den vergangenen drei Monaten 16.000 weitere Internetcafés geschlossen. Rund 7000 mussten allein im Mai schließen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch meldete. Peking will zwar das Netz nutzen, die zugänglichen Informationen jedoch kontrollieren.

Firmen-Zusammenschluss soll Unix stärken

Sun Microsystems, Siemens und Fujitsu wollen gemeinsam die nächste Generation von Computern auf der Grundlage von SPARC- Prozessoren und dem Unix-Betriebssystem Solaris entwickeln. Der Technikchef von Fujitsu Siemens in Deutschland, Joseph Reger, sagte am Dienstag, damit könnten die drei Firmen stärker gegenüber ihren beiden größten Rivalen im Bereich der Unix-Systeme auftreten - Hewlett-Packard (HP) und IBM.

80.000 SMS in einem Monat gesendet

Aus Protest gegen steigende SMS-Gebühren hat ein Neuseeländer in einem Monat mehr als 80.000 Kurznachrichten von seinem Mobiltelefon verschickt. Der 24-jährige Fraser Ray sendete die Botschaften mit dem Text "Hallo. Wie geht's?" an seine Freunde. Der Vater im Erziehungsurlaub war nach eigener Aussage auf seine Telefongesellschaft Telecom Corp. sauer, weil sie einen Pauschaltarif abschaffte.

Sony zieht sich von Handheld-Markt zurück

Sony hat auf dem Handheld-Markt einen Strategieschwenk vollzogen und will sich vom Markt so gut wie komplett zurückziehen. Die Produktion für Europa und die USA soll eingestellt werden, einzig für den Heimatmarkt Japan sollen noch Geräte hergestellt werden. Sony sieht im Handheld-Markt offensichtlich kein Wachstumsfeld mehr und ist überzeugt, dass mittelfristig Smartphones herkömmliche Handhelds ablösen werden.

US-Milliardenauftrag für Biometrie

Das amerikanische Heimatschutzministerium verschärft die biometrische Überwachung der Ein- und Ausreise von Besuchern. Sie sprach einem Konsortium unter Führung der Technologiefirma Accenture am Dienstag einen Auftrag über bis zu zehn Milliarden USD zu. Die Gruppe mit dem Namen Smart Border Alliance will das bereits an gut 100 Flughäfen eingeführte System zur Erfassung und Überprüfung von Besuchern verbessern und auf die Kontrollposten an den Landesgrenzen ausweiten.

Spam und Viren verändern Netz-Nutzung

Die steigende Zahl von Spam, Computerviren und Dialern sind zum dauerhaften Ärgernis für Internet-Nutzer und -Anbieter geworden und wirken sich laut einer aktuellen Studie bereits negativ auf das Nutzungsverhalten aus.

Besonders stark beeinträchtigt fühlen sich die User demnach durch Spam-Mails. Mehr als 40 Prozent sehen ihre Internet-Nutzung hierdurch in hohem Maße gestört.

TV-Serien beliebteste Downloads

Nicht der Download von Filmen, sondern Fernsehserien sind derzeit der Renner in Tauschbörsen.

Da die Serien im US-TV meist Monate vorher ausgestrahlt werden, finden sich vor allem in Europa unzählige Anhänger, die nicht auf die Fortsetzung im regulären TV-Programm warten wollen.

Stattdessen werden die folgenden Episoden und Staffeln einfach aus dem Netz geladen.

Weg frei für weiteren TA-Verkauf

Mit dem heutigen Tag hat die Staatsholding ÖIAG wieder freie Hand für Verkäufe weiterer Anteile an der börsenotierten Telekom Austria (TA).

Am 31. Mai lief die gut viermonatige Behaltefrist, nach dem Totalausstieg der Telecom Italia (TI) im Jänner in Kraft gesetzt, ab. Bis Jahresende will sich die ÖIAG auf eine Sperrminorität von 25,2 Prozent zurück ziehen.

Provider T-Online.at verfehlte kritische Masse

Letzte Woche hatte die österreichische Internettochter der Deutschen Telekom die Einstellung ihres Internetzugangs angekündigt hat. Das Unternehmen habe nicht die kritische Masse an Kunden erreicht, die notwendig gewesen wäre, um in Österreich bestehen zu können, so T-Online Österreich-Chef Martin Bilek. Hauptproblem von T-Online Austria sei der späte Start gewesen.

Brain Force übernimmt Topcall

Der Wiener Software-Hersteller Brain Force will die Wiener Firma TopCall, einen Anbieter für Kommunikationslösungen, übernehmen. Dies kündigte Brain Force am Dienstag ad hoc an. Vorbehaltlich der Bewertung durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer soll das Übernahmeoffert rund 3,50 Euro pro Aktie betragen. Nähere Einzelheiten sollen in der Angebotsunterlage zu einem späteren Zeitpunkt genannt werden.