Datenschutz-Mängel bei Passport & Co
Eine Studie des unabhängigen Datenschutzzentrums Schleswig Holstein unter 240 Experten weltweit hat ergeben, dass sämtliche der untersuchten, aktuell angebotenen Systeme für Identitäts-Management noch erhebliche Probleme aufweisen.
Nicht nur bei der Bedienbarkeit, sondern insbesondere bei Datenschutz und der Datensicherheit wurden teils gravierende Mängel festgestellt.
Systeme wie Microsofts Passport oder das anders strukturierte Pendant der von Sun geführten "Liberty Alliance" sollen die wachsende Zahl von Benutzerkonten und Datensätzen in der Online-Welt verwalten.
Nach der Beilegung des jahrzehntelangen Streits zwischen Microsoft und Sun dürfte auch einem neuen, plattform-übergreifenden Sicherheitskonzept nichts mehr prinzipiell im Wege stehen.
Vor kurzem herrschten noch kriegerische TöneInformationelle Selbstbestimung
Besonders das Recht der User auf informationelle Selbstbestimung sei noch unzureichend berücksichtigt, hieß es seitens der Gutachter. Die Studie bietet selbst Lösungsvorschläge für datenschutzfreundlicheres Identitätsmanagement an.
Untersucht wurden neben den bereits genannten auch die Benutzerverwaltung bei eBay, eine Applikation von RSA, ein Open-Source Identity Management-System und andere.
Die Liste der untersuchten Systeme
