Großes Interesse bei Geschäftskunden
Spätestens im Oktober dieses Jahres können österreichische Handykunden ihre Rufnummer inklusive Vorwahl bei einem Betreiberwechsel mitnehmen.
Laut einer aktuellen OGM-Studie stößt die Rufnummernportabilität besonders bei Geschäftskunden auf reges Interesse, was kaum verwunderlich ist.
79 Prozent von ihnen halten die Rufnummernmitnahme für "wichtig", so OGM-Studienautor Peter Hajek. Nur 64 Prozent aller Handybesitzer [Private und Geschäftskunden] haben Interesse an der Nummernportabilität.
Die österreichischen Mobilfunkbetreiber müssen die mobile Rufnummernmitnahme laut Vorgaben des Regulators bis spätestens Mitte Oktober 2004 umsetzen, ansonsten drohen Pönalezahlungen. Eine Einführung wird vor allem von den kleinen Betreibern favorisiert, während größere Betreiber Kundenverluste vor allem im Geschäftskundenbereich vermuten.
Rufnummernmitnahme kommt bis OktoberBetreiber-Statistik
Laut OGM-Studie ist die Nummernmitnahme für 56 Prozent der mobilkom austria-Kunden wichtig, bei den T-Mobile-Nutzern sind es 48 Prozent, bei One 46 Prozent.
Besonders treu scheinen tele.ring-Kunden zu sein. Nur 36 Prozent erachten dieses Service als bedeutend.
