Mobiler Hotspot mit Pedalkraft
Der Begriff War-Driving, also das Aufspüren von WLAN-Hotspots, könnte eine neue Dimension bekommen.
Der New Yorker Künstler Yury Gitman hat sein Fahrrad in einen mobilen Hotspot umfunktioniert.
Das WLAN-Rad, oder Magicbike, soll aber nicht nur als trendige Alternative zu Netzcafes oder Büros gelten. Es soll auch eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung von Netzanbindung in der von den Providern unterversorgten Gebieten bringen.
Gitman kann sich die Nutzung als mobiler Hotspot bei Kunst- und Kultur-Events, öffentlichen Demonstrationen oder für Notfälle vorstellen.
Die Idee ist laut Angaben bereits auf großen Anklang gestoßen. Gitman überlegt bereits eine eigene Community-basierte Website für ähnliche Projekte in anderen Städten ins Netz zu stellen.
MagicbikeNotebook in der Satteltasche
Die WLAN-Antennen sind am Fahrradrahmen montiert, das benötigte Notebook ist in den Satteltaschen versteckt. Die Anbindung selbst geschieht entweder über Mobilfunknetz oder einen nahe gelegenen Hotspot.
Gitman pflichtet dem Argument bei, dass die Verwendung von Bandbreiten anderer Anbindung über deren Hotspots eine legale Grauzone ist.
Doch Gitman geht davon aus, dass deren Besitzer die Benutzung kaum merken würden, außer die Datenmenge werde zu groß. Außerdem sei ausreichend ungenutzte Bandbreite vorhanden.
