"Natürliche Fluktuation" bei der mobilkom
Die mobilkom austria sieht sich für den anhaltenden Preiskampf auf dem österreichischen Handymarkt "gut vorbereitet".
Im Unterschied zum drittgrößten Mobilfunkanbieter One, der kürzlich den Abbau von 225 Mitarbeitern bekannt gegeben hatte, plane man aktuell "keine Kündigungen", so mobilkom-Chef Boris Nemsic.
Allerdings werde man zur Anpassung des Mitarbeiterstandes wie bisher auch künftig die natürliche Fluktuation nützen, die zuletzt zwischen zehn und 15 Prozent gelegen sei und aktuell knapp unter zehn Prozent liege.
Die mobilkom-Gruppe beschäftigt derzeit 3.668 Mitarbeiter, T-Mobile ca. 1.800, One derzeit noch 1.100 und tele.ring 600 Personen. UMTS-Anbieter "3" hat nach Eigenangaben knapp über 500 Beschäftigte.
"Massaker bei Mobilfunkern geht weiter"Kritik des Betriebsrates
Vor einer Woche hatte mobilkom-Marketingchef Hannes Ametsreiter mit einer Stellungnahme zu einer möglichen Personalreduktion für Aufregung im Betriebsrat des Marktführers gesorgt.
"Unsere Mitarbeiterzahl entwickelt sich nach Plan laut unserem Budget", erklärte Ametsreiter in der Stellungnahme.
Ametsreiter, der einen Mitarbeiterabbau nicht dezidiert ausschließen wollte, wurde wegen "aus der Luft gegriffener Verunsicherung der Belegschaft" kritisiert.
Mobilkom-Betriebsrat sauer auf Vorstand
