18.05.2004

PRE-IPO

Google-Aktien locken Betrüger

Ein Niederländer hat sich am Montag in New York schuldig bekannt, potenzielle Google-Investoren betrogen zu haben.

Er hatte ihnen versprochen, Google-Aktien zu liefern, und behauptete, es gäbe ein Kontingent an Aktien, das vor dem eigentlichen Börsengang zur Verfügung stehen würde.

Den Betrüger Shamoon Rafiq erwarten zwischen 51 und 63 Monate im Gefängnis. Falls er nicht die volle Verantwortung übernommen hätte, wären es zwischen 70 und 80 Monate geworden, so die Behörden.

Rafiq gab sich als Partner einer Venture-Capital-Firma aus und gab an, gemeinsam mit den Google-Gründern in Stanford die dortige Uni besucht zu haben. Tatsächlich war er jedoch im mittleren Management bei British Telecom in New York tätig.

Zwischen November 2003 und Jänner 2004 gab Rafiq rund 186.000 USD in Restaurants, Striplokalen, Hotels und bei Juwelieren aus. Sein Anwalt will nun erreichen, dass sein Mandant seine Strafe in den Niederlanden absitzen darf.