Lucent muss SEC 25 Millionen USD zahlen
Die US-Börsenaufsicht SEC hat gegen den größten US-Telekommunikationsausrüster Lucent wegen mangelnder Mitarbeit eine Strafe von 25 Mio. USD verhängt.
Zudem wurden neun frühere und derzeitige führende Mitarbeiter des Unternehmens wegen Beihilfe zur Bilanzmanipulation angeklagt. In einer Zivilrechtsklage gibt die SEC an, dass in der Bilanz 2000 1,1 Mrd. USD Umsatz falsch gebucht waren.
Für Lucent ist die Sache damit nach eigenen Angaben abgeschlossen, man habe daraus Konsequenzen gezogen und die internen Kontrollen verbessert, sagte CEO Patricia Russo. Drei der früheren Lucent-Mitarbeiter haben sich mit der SEC ebenfalls bereits geeinigt.
Das letzte Quartal hat Lucent zum dritten Mal in Folge mit einem Gewinn abgeschlossen und seine Umsatzerwartung für das Geschäftsjahr 2004 erhöht.
Lucent wieder mit Gewinn
