US-Armee feiert Ego-Shooter-Erfolg
Die US-Armee hat mit ihrem Computergame "America's Army" offenbar einen Erfolg gelandet.
Ursprünglich dafür gedacht, jungen Rekruten einen Einblick in das Soldaten-Leben zu geben, hat sich das Game seit seinem Launch vor fast zwei Jahren zu einem großen Erfolg im Netz entwickelt.
Das Spiel hat mittlerweile 3,3 Mio. registrierte User, 25 Prozent davon leben nicht in den USA.
Auch Werbetechnisch ist das Spiel für die Armee ein Erfolg: Laut Chris Chambers, Vizedirektor des Projekts, würden jene angehenden Soldaten, die das Spiel bereits gespielt haben, wesentlich öfters in die Armee eintreten als diejenigen, die durch andere Formen der Werbung oder Promotion zur Rekrutierung kommen.
Laut einer aktuellen Studie sollen Gamer die besseren Soldaten sein, weil regelmäßiges Spielen bestimmte visuell-räumliche Fähigkeiten verbessert. "Spieler sind gut darin, spezifische Dinge zu fokussieren, speziell in einer chaotischen Umgebung, was eine wichtige Eigenschaft in vielen Situationen der Armee ist?, so Chambers.
Spezial-Game stärkt SelbstbewusstseinReale Kampfregeln
Neben Information für angehende Soldaten versucht das Spiel auch einen realistischen Einblick in das Armee-Leben zu geben. Alle Szenarien seien realen Taktiken nachempfunden, so Chefprogrammierer Christian Buhl.
Spieler, die ihre Schießwut nicht unter Kontrolle halten können und Zivilisten oder Mitstreiter verletzten, würden genau wie in der Realität im Gefängnis landen. "Wir befolgen die gängigen Kampf-Regeln," so Buhl.
Die US-Armee hat zahlreiche Updates und Add-ons für das Spiel veröffentlicht, einige davon beziehen ihr Material aus den jüngsten Erfahrungen der US-Armee.
America's Army
