"Internet-Oscars" 2004 sind vergeben
Bereits zum achten Mal sind in der Nacht auf Mittwoch die Webby-Awards, die "Internet-Oscars", vergeben worden.
In der Kategorie "News" konnte sich der Online-Auftritt des britischen Senders BBC unter anderem gegen den arabischen Nachrichtensender al-Jazeera durchsetzen. Die Suchmaschine Google holte sich zwei Preise, darunter in der Sparte "Bestes Service".
In der Kategorie E-Commerce gewann Apples Musik-Shop iTunes, der auch in der Sparte Musik beide Preise gewann, der Publikumspreis ging an das Auktionshaus eBay. Bei den Communitys setzte sich das Online-Nachschlagewerk Wikipedia gegen die Konkurrenz durch.
Die französische Webseite Colette.fr siegte in der Sparte "Mode". Der "Oscar" für die beste Privat-Seite ging nach Japan [Raku-gaki.com].
Auch deutsche Websites gewannen Awards: Die Karten-Webseite einer Eschborner Firma [De.map24.com] gewann in der Kategorie für technische Verdienste. In der Sparte "Verrücktes" setzte sich die deutsche Webseite Carstuckgirls.com durch. In der Kategorie "Spiele" erhielt Brettspielwelt.de den "People's Voice Award".
Nominierungen für die Webby AwardsGewählt von Larry Ellison und Matt Groening
Nach Angaben der Veranstalter hatten sich 29 nicht amerikanische Bewerber für den Online-Wettbewerb qualifiziert.
In 30 Kategorien wie Musik, Sport, Nachrichten, Spirituelles, Wissenschaft und Politik waren jeweils fünf Kandidaten angetreten.
Ausgesucht wurden die Preisträger von mehr als 480 Mitgliedern der "Academy of Digital Arts and Sciences", einer Jury mit Prominenten wie Musiker David Bowie, Oracle-Chef Larry Ellison und "Simpsons"-Erfinder Matt Groening.
Die Gewinner im Detail
