Elektronikmarkt in Japan wächst gut
In Japan hat die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik nicht nachgelassen. Wie die Japan Electronics and Information Technology Industries Association [JEITA] bekannt gab, stiegen die Umsätze im Fiskaljahr 2003 [April 2003 bis März 2004] um 4,9 Prozent auf umgerechnet 16,5 Milliarden Euro.
Der Anteil der Foto- und Videobranche betrug dabei 9,8 Milliarden Euro, der Anteil der Audiobranche nur 1,8 Milliarden. Im Audio-Bereich war es zu Einbussen gekommen, nachdem sich Minidisc- und CD-Player schlechter als erwartet verkauft hatten.
Umsatzsprung bei Autoelektronik
Dafür konnte sich Autoelektronik um zehn Prozent besser verkaufen
[4,5 Mrd. Euro], was vor allem auf Auto-Navigationssysteme
zurückzuführen ist.
Auto fährt selbstständig durch den StauMärz 2004 mit Rekordergebnis
Tendenziell zeigt die Umsatzkurve immer steiler nach oben: während im Gesamtjahresvergleich 4,9 Prozent zugelegt werden konnte, wurde im Monatsvergleich zuletzt 11,6 Prozent mehr Umsatz verbucht.
Es wurden 72,3 Prozent mehr LCD- und 24,7 Prozent mehr Plasmadisplay-Fernseher als im Vorjahr verkauft. Auch DVD-Rekorder legten einen Umsatzsprung hin; insgesamt wurde eine Steigerung von 104 Prozent gemessen. Den größten Zuwachs verbuchten aber Festplatten-Navigationssysteme fürs Auto, dort wurde die Verkaufszahl von 202,6 Prozent auf 67.000 Einheiten gesteigert.
Hälfte der Haushalte mit Digicam
Mittlerweile verfügt mehr als die Hälfte der japanischen
Haushalte über mindestens eine Digicam, während der Anteil der
DVD-Player bei 35,4 Prozent liegt. Bei den Digicams konnte eine
rasche Steigerung der Penetrationsrate von 32 auf 51,8 Prozent
festgestellt werden.
Der Höhenflug der DVD-RekorderBei den Video-Medien konnte sich eine starke Präferenz der DVD herauskristallisieren. Das Umsatzverhältnis zur VHS-Kassette beträgt mittlerweile 1,93 zu 0,67 Milliarden Euro.
