Neues Servercenter für Erzdiözese Wien
Die Erzdiözese Wien hat in den jahrhundertealten Kellergewölben des Erzbischöflichen Palais am Stephansplatz ihr neues EDV-Zentrum eingerichtet.
In die aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stammenden Räume, die ursprünglich als Vorratslager gedient hatten und im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker genutzt wurden, ist damit modernste Technik eingezogen. Am Dienstag wurde das Servercenter von Kardinal Christoph Schönborn gesegnet.
Im Oktober 2003 waren im Erzbischöflichen Palais die Baumaschinen aufgefahren. Vom Hof des Palais aus wurde ein zehn Meter langer Tunnel gegraben, um einen einfacheren Zugang zu den Gewölben zu ermöglichen.
Internet vobiscum
Im zweiten Untergeschoß wurde ein kleiner Teil der alten
Kellergewölbe für die neuen Zwecke baulich adaptiert und in einen
modernen Serverraum verwandelt, so die Erzdiözese in einer
Aussendung.
E-Mails zur "täglichen Besinnung"Semper online
Die neue Schnittstelle der Erzdiözese Wien zum Netz wird von acht Kameras fernüberwacht und ist mit einem automatischen Feuerlöschsystem ausgestattet. Eine Klimaanlage hält die Temperatur im Raum konstant bei 22 bis 24 Grad. Die Anbindung der Server an die Verteilerstationen in den um den Stephansplatz verteilten Bürogebäuden der Erzdiözese erfolgt mit einer Gigabit-Leitung.
Eine neue Glasfaserverkabelung zu den Verteilern rund um den Stephansplatz beschleunigt den Datentransfer zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen.
