30.04.2004

LOSTART

Datenbank für verschollene Kunstwerke

Die Internet-Datenbank "lostart.de" zur Erfassung der in der NS-Zeit verschollenen Kunstwerke umfasst zurzeit Daten von mehr als 70.000 Einzelobjekten.

Über 300 öffentliche Einrichtungen wie Museen, Bibliotheken und Archive sowie nahezu 200 Privatpersonen hätten bisher von der Möglichkeit einer Veröffentlichung Gebrauch gemacht, teilte die deutsche Kulturstaatsministerin Christina Weiss mit.

Anlass war ein Treffen von Vertretern der "ukrainisch-deutschen Regierungskommission zur Rückführung von kriegsbedingt verschollenen oder unrechtmäßig verbrachten Kulturgütern" in Berlin und Magdeburg.