Datenbank für verschollene Kunstwerke
Die Internet-Datenbank "lostart.de" zur Erfassung der in der NS-Zeit verschollenen Kunstwerke umfasst zurzeit Daten von mehr als 70.000 Einzelobjekten.
Über 300 öffentliche Einrichtungen wie Museen, Bibliotheken und Archive sowie nahezu 200 Privatpersonen hätten bisher von der Möglichkeit einer Veröffentlichung Gebrauch gemacht, teilte die deutsche Kulturstaatsministerin Christina Weiss mit.
Anlass war ein Treffen von Vertretern der "ukrainisch-deutschen Regierungskommission zur Rückführung von kriegsbedingt verschollenen oder unrechtmäßig verbrachten Kulturgütern" in Berlin und Magdeburg.
Angebot für Museen und Bibliotheken
Grund für den Besuch in Magdeburg war die Veröffentlichung von
Daten zu Kulturgütern, die von der Ukraine seit dem Zweiten
Weltkrieg vermisst werden. Über 7.000 Objekte aus sechs ukrainischen
Museen und einer Bibliothek können jetzt in der Internet-Datenbank
recherchiert werden. Auch Museen und Bibliotheken aus Österreich und
Finnland nutzen laut Weiss dieses deutsche Online-Angebot.
Lostart.de
