29.04.2004

DEUTSCHLAND

Datenschutz wegen Terrors einschränken

Im Kampf gegen den internationalen Terrorismus muss nach Ansicht der Deutschen Polizeigewerkschaft [DPolG] der Datenschutz eingeschränkt werden.

Der Schutz vor unbefugtem Umgang mit persönlichen Daten müsse "auf ein unbedingt notwendiges Maß reduziert werden", forderte der DPolG-Bundeshauptvorstand am Donnerstag in Mainz.

Es sei "unerträglich", wenn Sicherheitsbehörden aus datenschutzrechtlichen Gründen in ihrer Arbeit behindert würden. In der DPolG sind derzeit rund 85.000 Mitglieder organisiert.