Datenschutz wegen Terrors einschränken
Im Kampf gegen den internationalen Terrorismus muss nach Ansicht der Deutschen Polizeigewerkschaft [DPolG] der Datenschutz eingeschränkt werden.
Der Schutz vor unbefugtem Umgang mit persönlichen Daten müsse "auf ein unbedingt notwendiges Maß reduziert werden", forderte der DPolG-Bundeshauptvorstand am Donnerstag in Mainz.
Es sei "unerträglich", wenn Sicherheitsbehörden aus datenschutzrechtlichen Gründen in ihrer Arbeit behindert würden. In der DPolG sind derzeit rund 85.000 Mitglieder organisiert.
Gut 60 Prozent aller Deutschen hätten laut einer EMNID-Umfrage nichts gegen mehr verdachtsunabhängige Polizeikontrollen.
Terror bringt mehr Überwachung
