Sony mit erwartetem Gewinnrückgang
Der japanische Unterhaltungselektronik-Konzern Sony hat im abgelaufenen Geschäftsjahr [per 31. März] beim Nettogewinn einen Rückgang von 23,4 Prozent verbucht. Der Konzern erwartet aber im laufenden Jahr wieder eine deutliche Gewinnverbesserung.
Den Nettogewinn für das vergangene Jahr gab Sony mit 88,51 Milliarden Yen [rund 687 Mio. Euro] an, im Vorjahr waren es noch 115,5 Milliarden Yen.
Wegen der gestiegenen Nachfrage nach Heimelektronik sieht das Unternehmen für das kommende Jahr wieder bessere Geschäftsaussichten und erwartet einen Gewinnanstieg um 13 Prozent auf 100 Milliarden Yen. Das liegt im Rahmen der Erwartung von Analysten, die von 99,3 Milliarden Yen ausgehen.
Von Analysten erwaretet
Analysten hatten bereits im Vorfeld mit diesen Zahlen gerechnet.
Allgemein schnitt der Konzern sogar besser ab als erwartet.
Sony erwartet höheren GewinnSpielesegment rückäufig
Im abgelaufenen Geschäftsjahr schlugen 175 Milliarden Yen Umstrukturierungskosten zu Buche - vor allem für den Personalabbau.
Damit will man die Profitabilität des Unternehmens in der Elektroniksparte längerfristig erhöhen. Sony ist vor allem auf dem Markt für Flachbildschirme und DVD-Recorder mit agilen Wettbewerbern konfrontiert.
Besonders schlecht sei das Ergebnis im Spielesegment ausgefallen, erläuterte das Unternehmen. Die Umsätze der Sparte seien im Vergleich zum Geschäftsjahr 2002/2003 um mehr als 18 Prozent auf 780,2 Milliarden Yen zurückgegangen.
Als Grund werden die rückläufige Nachfrage und die hohen Entwicklungskosten für neue Produkte genannt. Von der Krise seien Computer- und Konsolenspiele gleichermaßen betroffen, hieß es weiter.
