Video-Drohnen über dem Karlsplatz
Die Video-Überwachungspläne des Innenministeriums inspirieren immer mehr unabhängige Projekte.
So wurde in der Electric Avenue des Wiener Museumsquartiers ein biometrischer Kontrollpunkt eingerichtet. Die Gesichtsdaten jedes Passanten werden von Kamera und Rechner eingelesen, dann werden die Gesichter anonymisiert.
Auf dem Wiener Karlsplatz wiederum soll ab 13. Mai eine "zivile Gegenaufklärungsanlage" in Betrieb gehen. Zum Einsatz kommt dabei eine ultraleichte Drohne [2,2 Kilogramm Nettogewicht] von AeroVironment, einem Ausrüster der US-Armee.
Das Gerät verfügt über GPS sowie eine Videokamera und ist mit einer Maximalgeschwindigkeit von 80 Km/h und acht Kilometer Radius geeignet, auch Fahrzeuge im Stadtgebiet zu verfolgen.
Der AeroVironment PointerDas Videoüberwachungsprojekt im Museumsquartier steht unter dem Motto: "Wer nichts zu verbergen hat, bekommt seine Privatsphäre umgehend automatisch zurückerstattet."
Das "q/gate"
