Plattformbetreiber für DVB-H stehen fest

deutschland
16.10.2007

Burda, Holtzbrinck und MFD ausgewählt

Die Deutsche Telekom hat im Ringen um die Sendeplätze für das geplante Handyfernsehen im neuen Standard DVB-H den Kürzeren gezogen.

Die Gesamtkonferenz der Landesmedienanstalten gab am Dienstag einem Konsortium um die Verlagshäuser Hubert Burda und Holtzbrinck sowie der MFD Mobiles Fernsehen Deutschland den Vorzug. Sie sollen die Plattform betreiben, wie die Anstalten mitteilten.

Um diese Lizenz hatte sich unter anderem auch ein Mobilfunkanbieter-Konsortium aus T-Mobile (Deutsche Telekom) und den deutschen Töchtern von Vodafone und O2 beworben. "Sie gehen jetzt leer aus", sagte der Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten, Reinhold Albert, zu Reuters.

Das Unternehmen Neva Media, hinter dem die beiden Verlage stehen, und die MFD seien aufgefordert, bis zum 9. November einen Vorschlag für die Nutzung der Kapazitäten zu machen, hieß es.

(Reuters)