Motorola verdreifacht Gewinn
Der Handy- und Chiphersteller Motorola hat dank einer enormen Steigerung seiner Handy-Auslieferungen und guter Geschäftsentwicklung aller anderen Geschäftssparten im ersten Quartal 2004 eine drastische Gewinnsteigerung verbucht.
Die Motorola-Erfolge waren auf zahlreiche neue Kamera- und anderer Handymodelle zurückzuführen. Motorola nahm damit dem Hauptkonkurrenten und Branchenführer Nokia nach Darstellung von Marktkennern viele Kunden ab.
Motorola hat im ersten Quartal dieses Jahres 609 Millionen USD [512 Mio. Euro] verdient gegenüber 169 Millionen USD im entsprechenden Vorjahresabschnitt. Der Gewinn pro Aktie legte auf 25 US-Cent zu. Der Umsatz erhöhte sich um 42 Prozent auf 8,6 Milliarden USD.
Motorola prognostizierte für das zweite Quartal einen Umsatz zwischen 8,2 und 8,6 Milliarden USD und einen Gewinn von 14 bis 18 US-Cent je Aktie, wenn man die Auswirkungen eines möglichen Börsengangs der Halbleitersparte ausklammert.
2003: Motorola mit sehr guten ZahlenSparten
Motorola hat mit seiner Handysparte den Umsatz um nicht weniger als 67 Prozent auf 4,1 Milliarden USD erhöht. Der operative Gewinn hat sich vervielfacht und stieg auf 398 Millionen USD.
Die Gesellschaft lieferte in der Berichtszeit 25,3 Millionen Handys aus, ein plus von 51 Prozent.
Der Halbleiterumsatz erhöhte sich um 21 Prozent auf 1,4 Milliarden USD. Motorola verdiente in diesem Bereich 107 Millionen USD gegenüber einem operativen Verlust von 121 Millionen USD im ersten Quartal 2003.
Motorola legte auch mit seiner Telekom-Systemsparte und anderen Geschäftsbereichen deutlich zu.
