T-Mobile startet UMTS im Mai
Auf der weltgrößten Computermesse CeBIT in Hannover im März 2004 hatte T-Mobile, Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, für Mai den Start der nächsten Mobilfunkgeneration UMTS angekündigt.
Wie T-Mobile Österreich-Sprecherin Manuela Bruck sagt, wird der Auftritt in Österreich mit "einigen hundert Datenkarten" erfolgen. Konkreten Starttermin wollte sie noch keinen nennen, das erste UMTS-Handy soll demnach das Nokia 7600 sein.
Als erster Provider wird aber Hutchison ["3"] das Nokia-Handy anbieten.
"Einige Tausend" Kunden bis Jahresende
Bis Jahresende will man bei T-Mobile "einige Tausend" UMTS-Kunden
haben, derzeit decke das UMTS-Netz knapp 40 Prozent der Bevölkerung
ab.
Mobilfunker vermeiden UMTS-BegriffT-Mobile setzt zum Start auf Geschäftskunden, die die UMTS-Datenkarte in ihrem Notebook nutzen sollen. UMTS-Marktführer "3" hingegen betreut derzeit größtenteils Privatkunden.
GSM-Platzhirsch Mobilkom Austria hat nach Eigenangaben seit geraumer Zeit 1.500 Kunden und eine mittlerweile Netzabdeckung von 50 Prozent der Bevölkerung. Noch vor Jahresmitte sollen neue UMTS-Handys ins Angebot aufgenommen werden, wodurch "Bewegung in die Community kommen soll", so Mobilkom-Sprecherin Elisabeth Mattes.
Der dritt- und viertgrößte österreichische Handynetzbetreiber, One und tele.ring, betonen unisono, dass sich durch den Start von T-Mobile nichts an ihren Plänen geändert habe.
"Planmäßiger" Netzausbau
"Wir warten, bis es drei bis vier praxistaugliche UMTS-Handys
gibt. Wir testen zur Zeit alle Marken, aber wir laufen dem
Mitbewerber nicht hinterher. Unser Netzausbau geht planmäßig
weiter", so One-Sprecherin Cindy Naegeli du-Pont.
One will mit MP3-Ringtones abcashen
