19.04.2004

STIMME

Apple bringt Macs zum Reden

Um Macs auch für Sehbehinderte oder Menschen mit Lernschwächen zugänglich zu machen, will Apple eine Sprachtechnologie in sein Betriebssystem OS X integrieren.

Die Sprachsoftware soll direkt ins Betriebssystem eingebettet werden. Dadurch soll die Funktionalität verbessert und ermöglicht werden, von einem Mac zum andern zu wechseln, ohne vorher eine entsprechende Software installieren zu müssen.

Die unter dem Namen "Spoken Interface" angekündigte Software soll über mehrere Stimmen verfügen. So kann der Nutzer etwa eine Stimme für Befehlsfunktionen und eine andere zum Vorlesen von Inhalten auswählen.

Bereits in nächster OSX-Versíon

Laut Apple wird die Sprachsoftware bereits in die nächste Version von OS X integriert; wann diese im Handel erhältlich sein wird, steht aber noch nicht fest.

Apple will die Programmierungs-Richtlinien auch anderen Software-Herstellern zur Verfügung stellen, damit diese ihre eigenen Applikationen mit Spoken Interface kompatibel machen können.

Spoken Interface ist Teil einer Reihe von Zugänglichkeits-Features, die unter anderem eine Bildschirmvergrößerung, Kontrastverstärkung und die Möglichkeit, Mausbewegungen mit der Tastatur abzugleichen, vorsieht.