Debitel-Verkauf verzögert sich weiter
Der Debitel-Verkauf von Swisscom an die britische Beteiligungsfirma Permira hat sich wieder verzögert, wie "Der Spiegel" berichtet. Seit Anfang März sind bereits mehrere Termine für den Vertragsabschluss geplatzt, auch in den nächsten Tagen ist eine endgültige Einigung nicht wahrscheinlich.
Trotz Eingkeit über den Preis verzögert sich der Verkauf wegen strittiger Detailfragen. Der Verhandlungsmarathon wirkt sich bereits negativ auf Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten des Unternehmens aus.
Weil dem Vorstand wegen der Eigentümerfrage die Hände gebunden sind, verzögern sich auch wichtige Entscheidungen für den UMTS-Start.
Swisscom kann Gewinn verdoppelnVerkauf seit Februar im Gespräch
Swisscom bestätigte Ende März exklusive Gespräche über den Verkauf ihres 93-prozentigen Debitel-Anteils. Der geschätzte Verkaufserlös beträgt 850 Mio. Schweizer Franken [547 Mio. Euro].
Swisscom hat ursprünglich rund drei Milliarden Euro für die Stuttgarter Firma bezahlt. Die erhofften Synergieeffekte stellten sich jedoch nicht ein.
Ursprünglich hätte die Transaktion noch im Februar über die Bühne gehen sollen.
Swisscom verkauft Debitel noch im Februar
