22.04.2004

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tickerlinks 19-30 april

18. und 19.

Chips zum Aufsprühen rücken näher

Bereits seit längerem forschen Wissenschaftler an Möglichkeiten Prozessoren einfach mit einem Drucker herzustellen. Xerox und TDA Research haben unabhängig voneinander zwei kommerziell praktikable Verfahren vorgestellt, die die Vision einen Schritt näher zur Wirklichkeit bringen könnten. Dabei werden Transistoren statt aus Silizium aus Plastik hergestellt. Displays könnten so in Magazine mit eingebunden werden, die sich dann drahtlos an eine Website verbinden und ein Video abspielen.

US-Präsident Bush wirbt für Überwachung

US-Präsident George W. Bush wirbt für eine Weiterführung des "USA Patriot Acts", der den Ermittlungsbehörden weitgehende Befugnisse erteilt. Schlüsselelemente des nach dem 11. September 2001 verabschiedeten Gesetzes laufen Ende 2005 aus. Nach Widerständen bei den demokratischen Mitglieder des US-Kongress verspürt Bush nun aber auch vermehrt Gegenwind aus den eigenen Reihen.

Weltweiter Erfolg für österreichisches PC-Spiel "Yeti Sports"

Die Edelweiss Medienwerkstatt aus Wien hat mit ihrem Online-Spiel "Yeti Sports" einen veritablen Erfolg gelandet: Weltweit spielen bereits über 200 Millionen Menschen das Game. Trotz des Erfolgs hat die Firma mit dem Spiel noch kein Geld verdient. Gemeinsam mit JoWooD wird derzeit jedoch eine "Yeti Sports"-Spiele-CD-Rom entwickelt. Auch ein Konsolenspiel soll noch dieses Jahr auf den Markt kommen.

Medions Pläne mit Notebookhersteller Gericom

Der Essener Elektronikgroßhändler Medion will die jüngst erworbene Beteiligung an dem österreichischen Notebookhersteller Gericom weder aufstocken, noch schnell wieder abstoßen: "Mittelfristig betrachten wir die Beteiligung von 24,9 Prozent als lohnendes Finanzinvestment", sagte Medion-Finanzchef Christian Eigen in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Medion wolle Gericom aber helfen, schnell wieder profitabel zu werden.

Weitere Verzögerung bei Rufnummernmitnahme

Der UMTS-Mobilfunkbetreiber Hutchison fürchtet, dass die Umsetzung der mobilen Rufnummernmitnahme bei einem Betreiberwechsel sich nun doch bis 2005 verzögern könnte. Auch bei der mobilkom austria ist man sich angesichts des noch laufenden Begutachtungsverfahrens durch den Telekom-Regulator "unsicher, ob sich das bis Weihnachten ausgeht". Ursprünglich ist die Einführung der mobilen Rufnummernportabilität, die von der EU bereits für Mitte 2003 vorgeschrieben wurde, in Österreich bereits für Mai 2004 geplant gewesen.

T-Mobile startet UMTS im Mai

Auf der weltgrößten Computermesse CeBIT in Hannover im März 2004 hatte T-Mobile, Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, für Mai den Start der nächsten Mobilfunkgeneration UMTS angekündigt. Wie T-Mobile Österreich-Sprecherin Manuela Bruck sagt, wird der Auftritt in Österreich mit "einigen hundert Datenkarten" erfolgen. Konkreten Starttermin wollte sie noch keinen nennen, das erste UMTS-Handy soll demnach das Nokia 7600 sein.

Übermittlung von EKG-Daten per UMTS

Anlässlich der Hannover Messe wird erstmals die Übertragung von EKG-Daten von Herz-Patienten per UMTS in ein medizinisches Service Center vorgestellt. Mit der "EKG-Monitoring-Card Vitaphone 100 IR", die der Patient um den Hals trägt, kann er per Knopfdruck jederzeit unter Alltagsbedingungen ein EKG aufzeichnen. Anschließend übermittelt die Karte die EKG-Daten automatisch an das Mobiltelefon. Dieses sendet das EKG per UMTS an das medizinische Service Center.

40 Prozent der US-Netzuser über Breitband online

48 Millionen US-Amerikaner verfügen über einen Breitbandzugang zum Internet, das entspricht knapp 40 Prozent der US-User. Eine aktuelle Studie des Pew Internet and American Life Project zeigt zudem einen starken Zuwachs der Breitbandzugänge. Seit November des Vorjahres ging das Wachstum vor allem von ADSL-Anschlüssen über herkömmliche Telefonleitungen aus, die mittlerweile 42 Prozent des Marktes ausmachen. An der Spitze liegt weiter der Zugang über Kabelmodems.

Telekom Austria fordert in Brüssel weniger Regulierung

Bei einem Besuch bei der EU-Kommission in Brüssel forderte der Vorstand der Telekom Austria (TA), Rudolf Fischer, weniger Regulierung für den österreichischen Telekom-Markt. Die TA sieht die gesetzlichen Regelungen durch die Dynamik des Marktes überholt und übergab daher ein Positionspapier mit Ideen und Forderungen für eine neue Marktsteuerung, die Branchenwachstum und Infrastrukturinvestitionen ermöglichen soll, an die EU-Kommission.

TA-Privatisierungsdetails in drei Wochen

Die Weichen für eine weitere Privatisierung der börsenotierten Telekom Austria (TA) sollen in der nächsten Aufsichtsratssitzung des TA-Haupteigentümers, der Staatsholding ÖIAG, am 7. Mai gestellt werden. Medienberichte, wonach voraussichtlich schon im Juni eine Tranche von 17 Prozent über die Börse verkauft werden soll, wollte die ÖIAG heute nicht kommentieren.

Hochauflösende Displays für Handys

Eine neue Generation von LCD-Displays verdreifacht die Auflösung von bisherigen Geräten und soll kommende Handys in vollwertige Multimedia-Center verwandeln. Die Auflösung der Displays ist dabei so fein, dass die einzelnen Bildpunkte vom menschlichen Auge nicht mehr unterschieden werden können. Seiko Epson hat auf der Electronic Display Exhibition [EDEX] in Tokio einen Prototypen vorgestellt, der 960 mal 540 Pixel auf einer Diagonale von vier Zentimetern unterbringt.

33 Milliarden Spammails für Hotmail-User

Bei 76 Prozent der Mails, die bei Usern des Freemail-Dienstes Hotmail ankommen, handelt es sich um Spam. "Um diese Zahl zu reduzieren, müssen legitime Sender und Empfänger mittelfristig miteinander kooperieren", meint Yukie Maruiwa, Marketing Manager bei Microsoft Japan. Von den 44 Milliarden E-Mails, die Hotmail-User im März erhalten haben, waren 33 Milliarden Spam.

20.

Mehr IT-Jobangebote in Österreich

Die Zahl der IT-Jobangebote in Österreich ist im ersten Quartal 2004 um zehn Prozent auf 1.752 gestiegen. Damit wurden die Angebotsrückgänge im Jahresverlauf 2003 nahezu exakt kompensiert, hieß es am Dienstag in einer Pressemitteilung des Personalberaters Robert Fitzthum.

Computergesteuertes Cannabis-Feld

Drogenfahnder haben in Kärnten eine technisch hochgerüstete Cannabis-Plantage entdeckt. Auf einem abgelegenen Hof bei Griffen wurden in drei extra angemieteten Hallen auf mehr als 400 Quadratmeter Fläche mindestens 15.000 Hanfpflanzen kultiviert.

Roboter statt Soldaten für die US-Armee

Das US-Verteidigungsministerium steckt immer mehr Geld in die Entwicklung von Robotern. Dabei ist man vor allem daran interessiert, die Zahl der Todesopfer in den Truppen zu verringern. Im Verteidigungsministerium sieht man die Lösung für dieses Problem in unbemannten Flugzeugen, Fahrzeugen und Schiffen. Führende US-Hochschulen im Bereich der Roboterforschung konnten sich in letzter Zeit vermehrt über öffentliche Zuschüsse freuen. Auf Drängen des Kongresses soll bis 2015 ein Drittel der Bodenfahrzeuge der US-Heeres unbemannt sein.

Neuer Wurm ohne Anhang

Der Antivirenspezialist Sophos warnt Computernutzer vor einem neuen Virus, der Windows-Rechner auch ohne E-Mail-Anhang infizieren kann.Der Wurm "Netsky.V" nutzt nach Angaben von Sophos Sicherheitslücken in Microsoft Windows aus und kann bereits beim einfachen Lesen der E-Mail aktiviert werden.

Rufnummernknappheit in Russland

Die Nachricht erinnerte manchen Russen an die fast vergessene Mangelwirtschaft zu Sowjetzeiten: Auf dem boomenden Mobilfunkmarkt werden die Rufnummern knapp.Bereits ab Sommer droht dem zweitgrößten Anbieter VimpelCom ein Engpass. Das Problem hat zwei Ursachen: bürokratische Hindernisse sowie eine enorme Nachfrage nach neuen Verträgen. Seit dem Jahr 2000 schoss in Russland die Zahl der Handybenutzer von 1,2 Millionen auf zuletzt über 35 Millionen.

Googles Börsengang rückt näher

Google wird seit Monaten als heißer Kandidat für eine Erstemission (Initial Public Offering, IPO) gehandelt, nun steht die Premiere auf dem Börsenparkett offenbar kurz bevor. Denn eine bisher wenig bekannte Regel der US-Börsenaufsicht SEC könnte dafür sorgen, dass die Suchmaschinen-Betreiber das Schweigen über die bisher streng geheim gehaltenen Finanzdaten noch vor Ende des Monats brechen müssen.

Betrug per E-Mail nimmt rasant zu

Die Zahl der betrügerischen E-Mails hat laut Beobachtungen des IT-Sicherheitsunternehmens MessageLabs in den letzten Monaten sprunghaft zugenommen. Während im September 2003 noch 279 "Phishing"-Mails von Sicherheitsexperten registriert wurden, belief sich die Zahl im März 2004 bereits auf 215.643. Die E-Mails tarnen sich meist als seriöse Nachricht von Firmen und fordern den Empfänger auf, zum Beispiel seine persönlichen Daten, Passwörter oder PIN-Codes über gefälschte Webformulare zu aktualisieren.

21.

EU-Flugdatendeal soll vor EU-Gerichtshof

In der Auseinandersetzung um die Weitergabe von Daten von europäischen Flugpassagieren an die USA hat am Mittwoch die Mehrzahl der österreichischen EU-Abgeordneten hat für eine Überprüfung des umstrittenen Abkommens gestimmt.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit landet die Flugdatenaffäre nun vor dem EU-Gerichtshof, der binnen zwei bis drei Monaten entscheiden soll, ob das Abkommen den EU-Datenschutzgesetzen widerspricht.

DVD-Umsätze hängen Kinos ab

Der Erfolg der DVD bei den Konsumenten verändert immer mehr das Geschäftsmodell der Filmindustrie.

Filmliebhaber in den USA haben im ersten Quartal 2004 weit mehr Geld für DVDs ausgegeben als an den Kinokassen. Damit wird das Kino immer mehr zur "Werbung für die DVD".

Mars-Sonde knipst gewaltige Vulkan-Steilkante

Die europäische Raumsonde "Mars Express" hat am Mittwoch spektakuläre Aufnahmen vom größten Vulkan des Sonnensystems zur Erde geschickt.

Die Bilder zeigen eine sieben Kilometer hohe Abbruchkante an der Westflanke des Marsvulkans Olympus Mons. Die Aufnahmen wurden aus 266 Kilometern Höhe gemacht.

Ein Gucci-Täschchen für den iPod

Nicht nur Apple macht mir seinem Musik-Player "iPod" glänzende Geschäfte, auch zahlreiche Zubehörartikel-Hersteller setzen auf die offensichtlich extrem kauffreudigen iPod-Besitzer. Dabei kann das "Zubehör" - zum Beispiel bei Gucci - genausoviel kosten wie der MP3-Player: Das Modehaus hat jetzt eine iPod-Tasche für satte 195 USD im Angebot. Die Gucci-Tasche ist allerdings nur die Spitze eines wahren Produktberges rund um den iPod.

Schwachstelle bedroht Internet-Verkehr

Das grundlegende Internet-Protokoll TCP (Transmission Control Protocol) hat eine Schwachstelle, die es Angreifern erlauben könnte den Datenverkehr in großen Teilen des Netzes lahm zu legen. Vereinfacht gesagt, erlaubt die Schwachstelle beliebige Rechner, die mit dem Netz verbunden sind, zu einem Verbindungsneuaufbau zu zwingen (Reset-Attacke). Ein Angreifer könnte so wichtige Server oder Router durch andauernde Neustarts der Verbindung lahm legen.

22.

Biometrie wird in Europa alltäglich

Für Europäer soll es in Zukunft immer alltäglicher werden, den Körper als Ausweis zu benutzen. Auch wenn sich die Einführung eines EU-Ausweises mit dementsprechenden Daten aus technischen Gründen verzögert, ist der Einzug von biometrischen Identifizierungsmethoden laut Experten nicht mehr aufzuhalten. Datenschützer zeigen sich jedoch ob der möglichen Massenspeicherung von Fingerabdrücken, Iris-Merkmalen und Gesichtsformen besorgt.

Mistkübel als "Informations-Schaltstellen"

Seit Mittwoch sprechen 20 von 20.356 öffentlichen Berliner Mistkübeln mit ihren Nutzern. Die sprechenden Papierkörbe bieten laut den Berliner Stadtreinigungsbetrieben (BSR) eine breite Palette an Reaktionen und haben sogar verschiedene "Charaktere".

Rekordumsatz bei eBay

Das US-Internet-Auktionshaus eBay hat im ersten Quartal bei einem gestiegenen Umsatz seinen Gewinn fast verdoppelt und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das Unternehmen hob am Mittwoch nach US-Börsenschluss zudem seine Prognosen für das laufende zweite Quartal und das Gesamtjahr an. "Unsere Zahlen für das erste Quartal haben unsere höchsten Erwartungen übertroffen", sagte eBay-Chefin Meg Whitman.

DENIC registriert seit zehn Jahren

Das DENIC (DE Network Information Center) mit Sitz in Frankfurt feiert sein zehnjähriges Bestehen. Das Zentrum verwaltet in seinen Datenbanken die Internet-Adressen in Deutschland. Inzwischen gibt es rund 7,5 Millionen .de-Domains. Nach der international gebräuchlichen Endung .com, die für "commercial" steht, ist die Domain .de im Netz das häufigste Länderkürzel.

online.redaktion@orf.at

Microsoft: "EU-Bußgeld gefährdet Innovationen"

Microsoft will in einem künftigen Rechtsstreit mit der Europäischen Union anführen, dass das Rekordbußgeld der Kommission gegen das Unternehmen wichtige industrielle Innovationen bedrohe. Zudem ignoriere das Vorgehen der Kommission internationale Standards im Welthandel, hieß es am Donnerstag in einem internen Bericht, welcher der Nachrichtenagentur AFX News vorliegt und der unter den Anwälten von Microsoft kursiert

JoWooD nimmt US-Partner ins Boot

Der börsenotierte steirische Computerspiele-Hersteller JoWooD, der 2003 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt ist, will über eine Kapitalverflechtung eine strategische Partnerschaft mit einem noch ungenannten US-Partner eingehen. Der Einstieg des Partners bei JoWooD soll noch im ersten Halbjahr vorbereitet werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach der heutigen ordentlichen Hauptversammlung mit.

Handy-Recycling-Projekt "sinnlos" oder Vorbild

Um die Handy-Recycling-Aktion der Stadt Wien und der mobilkom austria ist ein handfester Streit entbrannt: 200.000 Euro habe die Aktion gekostet, kritisierte Donnerstag der grüne Umweltsprecher und Landtagsabgeordnete Rüdiger Maresch. Jede Handyrückgabe sei mit 77 Euro gefördert worden, rechnete der Politiker vor. Die mobilkom will unterdessen künftig in ganz Österreich alte Handys sammeln. Bis zum Ende des Jahres will das Unternehmen schätzungsweise 15.000 Altgeräte zusammenbringen.

23.

Hybrid-Autos auf dem Vormarsch

Der Verkauf von Hybrid-Autos ist in den USA im vergangenen Jahr stark gestiegen, besonders im Trend-Setter-Staat Kalifornien.

Hybrid-Autos verfügen neben einem Benzin- auch über einen Elektromotor. Vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten wird der Motor vom Elektroantrieb unterstützt. Auf diesem Weg sollen Benzin gespart und die Abgase verringert werden.

Linux will den Desktop erobern

Im Serverbereich ist das alternative Betriebssystem Linux nicht mehr wegzudenken, auf dem Büro-Desktop ist es noch eine Rarität. Hier gilt es, vor allem was die Interfunktionalität der verschiedenen Büro-Programme betrifft, noch viel gegenüber den Windows- und Apple-Desktops aufzuholen. Vertreter der Industrie und Analysten diskutierten Ende dieser Woche auf dem Desktop Linux Summit in San Diego über Wege und Mittel, Linux auf dem Desktop zu etablieren.

Kühlschrank-Roboter liefert Bier aus

Studenten der Universität von Florida haben ihre Faulheit zur Tugend gemacht und einen Kühlschrank-Roboter entwickelt, der ganze Abteilungen der Uni mit kühlen Getränken versorgt. Bestellungen werden übers Netzwerk aufgegeben, Roboter "Koolio" empfängt das Signal über WLAN und macht sich prompt an die Auslieferung.

SMS mit den Fingerkuppen lesen

Der Austausch von Informationen läuft derzeit hauptsächlich über Sprache und Bilder. Die Neuroinformatiker der Universität Bonn wollen nun vermehrt den Tastsinn zur Kommunikation nutzen.

So könnten Kurzmitteilungen am Handy künftig mit den Fingerspitzen gelesen werden oder auch das Autolenkrad vor gefährlichen Situationen warnen und den Weg beschreiben.

"Operation Fastlink" gegen Raubkopierer

Das US-Justizministerium und das FBI haben unter dem Namen "Operation Fastlink" eine weltweite Aktion Scharf gegen Raubkopierer gestartet.

Dabei ging man in elf Ländern bei über 120 Hausdurchsuchungen gegen mehr als hundert Personen vor, die in den Diebstahl von Musik, Filmen, Games und Software im Wert von 50 Mio. USD (42,1 Mio. Euro) verwickelt sein sollen.

Rechtsstreitigkeiten drücken Microsoft-Gewinn

Microsoft hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2003/2004 wegen Sonderbelastungen in Milliardenhöhe durch einen Vergleich mit dem Konkurrenten Sun Microsystems und einer hohen Strafe der EU-Kartellrechtshüter einen starken Gewinnrückgang verbucht.

Der Gewinn betrug in dem am 31. März beendeten Quartal nur noch 1,3 Mrd. USD (1,1 Mrd. Euro) gegenüber 2,1 Mrd. USD im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres.

24.

Neue Speicherlösungen für unterwegs

Auf die konstant steigende Nachfrage nach mobilen Speicherkapazitäten reagieren die Hersteller mit neuen Produkten. Neben einem USB-Speicherstick von Sharkoon, der bis zu vier Gigabyte an Daten speichern kann, zeigte Hersteller MSI eine mobile Ein-Zoll-Festplatte für bis zu 1,5 Gigybate. Toshiba stellte weiters eine 100-GB-Festplatte für Notebooks vor, die weniger Strom verbrauchen und resistenter gegen Erschütterungen sein soll.

Zyklisches Wachstum für Halbleitermarkt

Aufgrund steigender Nachfrage soll der weltweite Halbleitermarkt im laufenden Jahr stark ansteigen und einen Umsatz von 214,7 Mrd. Dollar generieren. Nach Berechnungen des US-Marktforschungsinstitutes In-Stat/MDR soll damit um 29 Prozent mehr umgesetzt werden als im Jahr davor. Die Marktforscher warnen vor überhöhtem Optimismus, 2006 soll schon wieder ein Abschwung stattfinden.

China soll Einführung von Funkchips vorantreiben

Während hier zu Lande der Einsatz von Funkchips (RFID) weiter umstritten bleibt, setzt sich die Technologie in China offenbar schneller durch. Der größte Antrieb entsteht dabei durch die US-Kette Wal-Mart, die ab kommendem Jahr RFID-Chips in der Warenlogistik einsetzen will. Laut Analysten liefert Asien 60 bis 70 Prozent aller Wal-Mart-Artikel, die keine Nahrungsmittel sind. Daneben plant China RFID-Chips auf Identifikationskarten und im Gesundheitswesen einzusetzen.

Patentstreitigkeiten in der IT-Industrie

In den USA droht den großen Elektronikherstellern von zwei Seiten Ungemach. Die US-Firma Patriot Scientific warnte 150 große Elektronikhersteller davor, dass ihre Mikroprozessoren eines ihrer Patente verletzen könnte. Daneben verklagte Forgent Networks, das die alleinigen Rechte für das JPEG-Bildkompressionsverfahren für sich beansprucht, insgesamt 31 große PC- und Elektronik-Hersteller auf Patentverletzung, darunter Apple, IBM aber auch Canon und Adobe.

25.

Der Höhenflug der DVD-Rekorder

Am Elektroniksektor des vergangenen Jahres haben vor allem DVD-Rekorder einen gewaltigen Höhenflug hingelegt. Nicht weniger als 22,92 Millionen Einheiten wurden 2003 weltweit verkauft, das sind um 416 Prozent mehr als im Jahr davor. Damit wurde sogar der japanische Markt übertrumpft, der zwar ein Viertel der verkauften Exemplare aufnimmt, jedoch um "nur" 362 Prozent wuchs.

Kopierschutz für Fernsehinhalte

Weltweit arbeiten Medienunternehmen derzeit am Fernsehen der Zukunft. Ganz oben auf der Wunschliste der Industrie stehen dabei Kopier- und Aufnahmesperren. So sollen Sender - zumindest in den USA - schon bald ganz genau entscheiden können, welche Beiträge ihre Zuschauer aufnehmen dürfen. In den USA sollen diese Bestimmungen beim Übergang vom analogen zum digital ausgestrahlten terrestrischen Fernsehen durchgesetzt werden.

England startet biometrische Erfassung

Ungeachtet der Proteste startet die britische Regierung am Montag ein zwölfwöchiges Pilotprojekt zur Einführung biometrischer Daten in Pässen. Von rund 10.000 Freiwilligen sollen biometrische Daten wie Fingerabdrücke, Gesichtsmerkmale und Eigenschaften der Iris zur fälschungssicheren Identifizierung gespeichert werden, war vom britischen Innenministerium zu erfahren.

26.

ÖIAG will TA stückchenweise loswerden

Die ÖIAG will ihre Anteile an der Telekom Austria noch heuer auf bis zu 25,2 Prozent reduzieren. Ein entsprechender Antrag soll dem Aufsichtsrat bei der Aufsichtsratsitzung nächste Woche Freitag vorgelegt werden, war aus Aufsichtsratskreisen zu erfahren. Verkauft werden sollen die Anteile in erster Linie an institutionelle Investoren, außerdem werde ein Verkauf von zehn Mio. Aktien an österreichische Privatanleger geprüft, hieß es weiter.

Google will Kategorien einführen

Die Suchmaschine Google steht nicht nur kurz vor einem Börsengang, gleichzeitig wächst der Druck auf das Unternehmen neue Dienste anzubieten und auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren:

So überlegt Google derzeit wegen Problemen mit der Listung von "Hass-Seiten", also Websites mit rassistischen oder antisemitischen Inhalten, die Wiedereinführung von Kategorien für Suchergebnisse.

Industrie für EU-weites Urheberrecht

Im Rahmen der EU-Ministerkonferenz zu Kommunikations- und Telekomthemen im irischen Dundalk wurden von der Industrie in einem Papier vereinheitlichte Rahmenbedingungen beim geistigen Eigentum in der erweiterten Europäischen Union verlangt. Nur auf dieser Basis könnten europaweit einheitliche Services, wie etwa Musik-Portale, gestartet werden, so die Firmen.

Robotermission soll Hubble-Weltraumteleskop retten

Eine Roboter-Rettungsaktion könnte das befürchtete frühzeitige Ende des Weltraumteleskops Hubble doch noch abwenden. Laut Ed Weiler, Leiter der NASA-Weltraumforschung, sei es denkbar, die Reparaturen und das nötige Upgrade in einer unbemannten Mission durchzuführen.

Die NASA hat Anfang des Jahres einen Reparaturflug, der für Mitte 2005 geplant war, wegen Sicherheitsbedenken abgesagt.

Wiener skeptisch zur Videoüberwachung

Mit vier Millionen Kameras ist Großbritannien laut einer EU-Studie das am meisten überwachte Land Europas, gleichzeitig ist die Akzeptanz für diese Überwachung in GB besonders hoch. Demnach befürworten 90 Prozent der Briten Überwachungskameras an öffentlichen Plätzen, gegenüber lediglich 48 Prozent der Deutschen und 24 Prozent der Österreicher.

Googles Börsengang bekommt Konturen

Google hat angeblich zwei Investmentbanken zur Durchführung des lange erwarteten Börsengangs ausgewählt. Credit Suisse First Boston (CSFB) und Morgan Stanley werden laut informierter Kreise den IPO betreuen. Es wird erwartet, dass Google die Wahl der beiden Investmentbanken noch in dieser Woche offiziell bekannt gibt.

Angriffscode für Microsoft-Sicherheitslöcher

Laut Microsoft ist das erste bösartige Programm aufgetaucht, mittels dessen ein Angreifer versuchen kann, eine der am 13. April öffentlich gewordenen

zwanzig Sicherheitslücken in Betriebssystem und Programmen anzugreifen. Praktisch alle Windows-Versionen sind betroffen, der aktuelle Angriff zielt auf ein Sicherheitsloch im "Secure Socket Layer" [SSL], der zur sicheren Verschlüsselung von E-Banking und Zahlungen mit Kredikarte im Internet zum Einsatz kommt.

27.

Freizeitparks bieten Kinder-Ortung an

Im dänischen Legoland können Eltern mithilfe eines neuen Services den genauen Aufenthaltsort ihrer Kinder ermitteln. Gegen eine Mietgebühr kann der Nachwuchs mit einem ortbaren Armband ausgestattet werden, über das die aktuelle Position jederzeit per SMS abgefragt werden kann.

Weiter Streit über Rufnummernmitnahme

Der Streit über die Einführung der Rufnummernportabilität, die eine Mitnahme der Handynummer bei einem Betreiberwechsel ermöglicht, hält weiter an. Nunmehr sieht die mobilkom austria den Daten- und Kundenschutz in Gefahr.

Einigung bei TA-Universaldienst-Forderung

Im jahrelangen Streit über Forderungen aus der Universaldienstverordnung hat sich die Telekom Austria (TA) mit zwölf alternativen Telekom-Betreibern geeinigt. Die TA bekommt demnach für erbrachte Leistungen wie den Betrieb von öffentlichen Telefonzellen insgesamt 22 Mio. Euro.

Optisches Mikrofon für "nasse" Auftritte

Das Fraunhofer Institut hat gemeinsam mit Sennheiser ein Mikrofon entwickelt, das ohne elektrischen Leiter auskommt. Der Vorteil liegt in der Unempfindlichkeit gegen extreme Magnetfelder, außerdem kann es auch in feuchten Räumen eingesetzt werden.

Individuelle Verkehrsinfos für Navigationsgeräte

Ab 1. Mai senden alle ORF-Radioprogramme aktuelle Verkehrsinfos digital aus. Autofahrer bekommen mit RDS-TMC maßgeschneiderte Infos über Staus und Baustellen, die genau auf ihrer Route liegen. Die Daten werden direkt in das Navigationsgerät eingespeist, sodass dieses sofort eine Ausweichroute berechnen kann.

EU +10: Erhebliche Unterschiede bei Roaming-Gebühren

Anlässlich der EU-Erweiterung am 1. Mai hat futurezone.ORF.at die Roaming-Gebühren für die zehn Beitrittsländer unter die Lupe genommen. Zwar haben alle heimischen Mobilfunkbetreiber Roaming-Abkommen, doch die Kostenübersicht bleibt sehr schwierig. Ein Kostenvergleich für den jeweiligen Netzbetreiber vor der Abreise lohnt sich daher bei allen Anbietern.

Rückschlag für E-Voting in den USA

Der flächendeckende Einzug von elektronischen Wahlmaschinen könnte sich in den USA verzögern. Nach dem Auszählungsdebakel bei der

US-Präsidentschaftswahl im Jahr 2000 setzte man auf Wahlcomputer, um die Stimmauszählung zu vereinfachen. Doch auch diese Maschinen können die Erwartungen nicht erfüllen.

28.

Umlaut-Domains bleiben unter Erwartung

Ab nächsten Dienstag können nun auch Endkunden bei der österreichischen Registrierungsstelle für Domains, nic.at, eine Umlaut-Domain beantragen. Bisher wurden über 10.500 IDNs registriert, weiter weniger, als nic.at erwartet hatte. Besonders beliebt waren bücher.at, diät.at und flüge.at. Von den 32 möglichen Sonderzeichen fanden bisher nur 18 Stück Anwendung. Vor allem die Umlaute ö,ü und ä wurden jeweils über 3.000 Mal verwendet, das é folgt mit 73 Mal an vierter Stelle.

Tschechien als IT-Vorreiter

Der Beitritt der neuen EU-Länder am 1. Mai hat für den CEO des Systemsintegrators S&T nur mehr symbolhaften Charakter."Operativ wurde die Osterweiterung bereits vollzogen¿, so Karl Tantscher. Generell sei die IT-Wirtschaft im Osten sehr positiv gegenüber dem EU-Beitritt eingestellt. Sie würden mehr Direktinvestitionen aus dem Ausland erwarten, so Tantscher weiter. Spitzenreiter im Bezug auf das Bruttonationalprodukt ist dabei Tschechien, das mit einem IT-Anteil von 3,5 Prozent nur knapp unter dem EU-Durchschnitt von 3,7 Prozent liegt.

Netzwerkausrüster Nortel feuert Konzernchef

Der Telekommunikationsausrüster Nortel hat nun auch Konzernchef Frank Dunn im Rahmen seiner Bilanzprüfung gefeuert. Auch der bereits seit Mitte März von seinen Pflichten entbundene Finanzchef Douglas Beatty wurde entlassen. Den Angaben zufolge muss der Konzern nach der Aufdeckung massiver Fehler in der Bilanz sein Ergebnis für 2003 um rund die Hälfte nach unten korrigieren.

ITunes-Online-Shop wird ein Jahr alt

Der Online-Musikshop iTunes des Computer-Herstellers Apple hat in seinem ersten Jahr mehr als 70 Millionen Songs verkauft. Das teilte Apple zum Jahrestag des iTunes-Starts am Mittwoch mit, der mit über 70 Prozent Marktanteil die Nummer eins unter den Online-Musikshops ist. Zum Jahrestag ist auch die Software iTunes in einer neuen Version mit neuen Features erschienen.

Comcast zieht Übernahme-Angebot an Disney zurück

Der US-Kabelnetzbetreiber Comcast hat seine Pläne aufgegeben, den Unterhaltungskonzern Disney zu übernehmen. Es sei deutlich geworden, dass von Seiten Disney kein Interesse bestehe, die beiden Unternehmen zusammenzuführen, erklärte Comcast-Chef Brian Roberts. Der Disney-Verwaltungsrat hatte das 66-Milliarden-Angebot als um etwa zehn Prozent zu niedrig angesetzt zurückgewiesen. Bei einer Fusion wäre ein Medien- und Unterhaltungsriese mit einem Jahresumsatz von 45 Milliarden USD entstanden.

***Hightech-Hoffnungsland Österreich.

Österreich zählt für Hightech-Unternehmen auch nach der EU-Erweiterung zu den drei attraktivsten Ländern in Europa. Das Land ist mit fünf unter jenen 20 europäischen Regionen vertreten, die sich am besten für Investitionen in Hochtechnologie eignen. Nur Irland ist mit acht Regionen noch öfter unter den 20 besten europäischen Regionen präsent. Das geht aus einer EU-Standortstudie hervor, die das deutsche manager magazin in Auftrag geben hat.

Swisscom bekräftigt Interesse an Telekom Austria

Der größte Schweizer Telekom-Konzern Swisscom hat am Dienstag erneut sein Interesse an der Telekom Autria (TA) bekräftigt. Die Swisscom gilt bereits seit längerem als Interessent für einen Einstieg bei der TA. 2003 waren Verhandlungen aber an unterschiedlichen Preisvorstellungen gescheitert.

Protest gegen Schüler-Datensammlung

Im Zuge des seit kurzem exekutierten Bildungsdokumentationsgesetzes werden Schülerdaten wie Schulerfolg, Schullaufbahn und pädagogischer Förderbedarf künftig für 60 Jahre gespeichert. Die Daten werden weiters mit der Sozialversicherungsnummer der jeweiligen Schüler verknüpft - ein Vorgehen, das nun Schüler und Eltern der HLW Auhof in Linz auf die Barrikaden steigen lässt.

China schließt 8.600 Internet-Cafes

Die chinesische Regierung hat in den vergangenen zwei Monaten 8.600 weitere Internet-Cafes geschlossen. Die Maßnahmen sind Teil des im vergangenen Oktober beschlossenen "Erziehungsprogramms", durch das die Regierung die chinesischen Medien stärker kontrollieren möchte.

29.

**** Google geht an die Börse

Die weltweit größte Internet-Suchmaschine Google hat bei der US-Wertpapier- und Börsenaufsicht den Börsengang beantragt. Das Unternehmen wolle Aktien im Wert von 2,7 Milliarden USD zur Zeichnung anbieten, teilte Google am Donnerstag in Washington mit.

"Download-Richtlinie" wird EU-Gesetz

Der EU-Ministerrat hat in der Nacht auf Dienstag die umstrittene "Richtlinie über die Maßnahmen und Verfahren zum Schutz der Rechte an geistigem Eigentum" endgültig verabschiedet. Sie muss damit innerhalb der nächsten 24 Monate von allen EU-Staaten, auch von den zehn neuen Beitrittsländern, in nationales Recht umgesetzt werden.

Erste Klagen nach neuem US-Spam-Gesetz

Die US-Behörden haben das erste Verfahren gegen vier vermeintliche Spammer nach dem neuen Can-Spam-Gesetz eröffnet. Ihnen wird vorgeworfen, unter falschem Absender für Abnehmprodukte geworben zu haben und dabei ungeschützte Rechner im Netz als Relays verwendet zu haben. Dabei sollen auch Rechner von Firmen wie Ford, Unisys und Computer der US-Behörden selber für den Versand genutzt worden sein.

Betandwin verdoppelt Umsatz und Gewinn

Der börsennotierte österreichische Internet-Sportwetten-Anbieter betandwin.com hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2004 ein deutliches Umsatz- und Ergebnisplus erzielt. Der Umsatz aus dem Wett- und Casinogeschäft sowie Lotteriespielen stieg um 51,5 Prozent auf 136,3 Mio. Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich von 0,04 auf 1,4 Mio. Euro, teilte das Unternehmen mit.

-Leitkegeln sollen Verkehr regeln

Ganze Herden an Roboter-Verkehrshütchen könnten künftig ausschwärmen, um Straßen zu sperren, Baustellen abzusichern oder den Verkehr umzuleiten. Dies könnte nicht nur dabei helfen, Zeit und Geld zu sparen, sondern soll vor allem die Menschen aus der Gefahrenzone nehmen. Zu diesem Zweck hat ein US-Forscher selbst fahrende Leitkegel entwickelt, die via Computer gesteuert werden können.

Grüner Tee für die Festplatte

Seit einigen Jahren in aller Kehle, gilt grüner Tee als besonders gesund. Das fernöstliche Getränk soll Krebs bekämpfen, ein langes Leben bescheren und auch noch schön machen. Doch nicht nur als Wellnesstrunk, auch bei der Herstellung von Festplatten soll grüner Tee nun zum Einsatz kommen. Die umweltfreundliche Alternative könnte in Zukunft das Polieren des Herzstücks der Speichermedien, dem Schreib-/Lesekopf, übernehmen.

Mehr Windows im Bundeskanzleramt

Am Dienstag erfolgte die Zusammenlegung der beiden Websites des Bundeskanzleramts - Austria.gv. at (Windows) und BKA.gv.at (Linux) - unter der Domain Bundeskanzleramt.at auf einem Windows-Server. Das sei aber "keine philospophische Entscheidung für ein bestimmtes Betriebssystem", sagte Verena Nowotny, Sprecherin des Bundeskanzleramts, am Donnerstag futurezone.ORF.at.

Live-Musik aus dem Automaten

In einem kleinen Club in New Jersey kann man sich Live-Mitschnitte von Konzerten schon bald legal mit nach Hause nehmen. Das funktioniert über Automaten, an denen man sich USB-Sticks (128 MB) für den Schlüsselbund kaufen und den Mitschnitt darauf laden kann. Ab 21. Mai soll der digitale Kiosk im "Maxwell's" starten.

Wieder Störungen durch "Internet aus der Steckdose"

Die gerichtliche Auseinandersetzung um Funkstörungen durch das Linzer "Speedweb" ist mittlerweile mit einem Vergleich beendet worden. Der Streit über "Internet aus der Steckdose" ist damit aber alles andere als beendet, weil die verschiedenen Messungen an Ort und Stelle durchaus unterschiedlich ausgefallen sind. Während eine offizielle Messung von Linzstrom und Fernmeldebüro Anfang des Jahres nur geringe Störungen beim Einsatz der Powerline-Technolgie verzeichnet hatte, ergaben mehrer Messungen von Technikern des österreichischen Versuchssenderverbands (OEVSV) das Gegenteil.

30.

Kein Nachspiel für Aktienoptionen-Deal

Nach der geltenden Rechtslage war der kräftige Kursausschlag der Telekom-Austria-Aktien am Abend des 26. Februar, der mehr als 100 TA-Managern buchstäblich in letzter Minute zu Millionenprämien aus einem Stock-Option-Programm verhalf, keine unerlaubte Preismanipulation. Zu diesem Schluss kam die Finanzmarktaufsicht nach zweimonatigen Untersuchungen.

High-Tech-Gebäude für US-Studenten

An der Universität von Illinois in Urbana Champaign wird dieses Wochenende das neue High-Tech-Institut für Informatik eröffnet.Das 80 Millionen USD teure Siebel-Center stellt ein komplett durchcomputerisiertes Gebäude dar. Finanziert wurde das Objekt durch Staatsgelder, die Universität und einer 32-Millionen-USD-Spende von Ex-Student Thomas Siebel, Gründer von Siebel Systems.

Londons Zentrum wird zur WLAN-Zone

Der Gemeinderat des Londoner Stadtteils Westminster hat bekannt gegeben, dass London zu einer der weltweit führenden Städte in Sachen WLAN werden soll. Ein Pilotprojekt wird in Soho seit September durchgeführt. In erster Linie will man die WLAN-Zone nutzen, um Lärm-Monitoring und IP-basierte Überwachungskameras zu vernetzen, ohne dafür erst Kabel verlegen oder mit einem Service-Provider kooperieren zu müssen. Dadurch soll vor allem Geld gespart werden.

Google will Aktien versteigern

Der Betreiber der größten Internet-Suchmaschine Google will seine Aktien im Wert von 2,7 Milliarden US-Dollar in einer Versteigerung an den Markt bringen. Ein Termin steht noch nicht fest, es wird mit Spätsommer oder Herbst gerechnet. Es sollen Kleininvestoren weitgehend gleichberechtigt mit den großen Anlegern bedient werden.

Laser erkennt Sprengstoff aus der Ferne

Mit einem neuartigen Laser-Tester will eine israelische Firma künftig eine frühzeitige Abwehr von Sprengstoffanschlägen ermöglichen. Mit dem Analysegerät des Unternehmens International Technologies Lasers könnten Fahrzeuge oder Personen aus einigen Metern Entfernung auf Explosivstoffe und auch Drogen untersucht werden.

Mehr Chips für Autos

Der Markt für Halbleiter, die in Pkws eingebaut werden, soll sich in Westeuropa bis zum Jahr 2010 verdoppeln. Wie das Marktforschungsinstitut Frost & Sullivan errechnet hat, sind im Vorjahr in Westeuropa insgesamt 1,67 Mrd. Euro mit Chips für Autos umgesetzt worden. Bis zum Jahr 2010 soll dieser Wert auf 3,36 Mrd. steigen.