Mini-Scanner für Fingerabdrücke in Arbeit
Alps Electric arbeitet an der Entwicklung von Fingerabdruck-Scannern zur Erhöhung der Sicherheit von Mobiltelefonen, Notebooks und anderen Geräten.
Es gibt zwei Typen: Der druckempfindliche Sensor verwendet zweilagige Elektroden, die in einen Film eingebunden werden, um die Höhen und Tiefen eines Fingerabdrucks zu erkennen. Die Prototypen kommen dadurch mit einer Dicke von 0,19 Millimetern aus und sind somit laut Alps die dünnsten der Welt. Weiters sind sie resistent gegen Feuchtigkeit auf dem Finger und Spritzwasser und sollen so den Einsatz in allen Lebenslagen ermöglichen.
Der transparente Sensor wird dagegen mit einem eigenen Verfahren hergestellt, bei dem elektrostatische Sensoren auf einem transparenten Substrat formiert werden. Die transparente Konstruktion könnte etwa in das LCD-Display eines Handys integriert werden.
Venenmuster statt Fingerabdruck
Eine in Asien entwickelte Methode soll den Fingerabdruck ablösen:
Hier wird das Venenmuster im Handrücken mittels eines
Infrarot-Scanners "gelesen" und der für jeden Menschen individuelle
Verlauf der Blutgefäße erkannt. Dafür muss die Hand nur vor den
Scanner gehalten werden.
"Hygienischer" Biometrie-ScannerE-Commerce mit Biometrie sicherer
Weil in Japan E-Commerce übers Handy immer beliebter wird, sucht man nach neuen Systemen zur Verifizierung von Personen.
Dafür werden immer öfter biometrische Systeme eingesetzt. In Japan könnten deshalb schon bald Mobiltelefone standardisiert werden, die ihre Nutzer per Fingerabdruck erkennen.
Das Unternehmen Alps glaubt daran, dass der Markt für Fingerabdruck-Sensoren wächst und bis 2006 mehr als 20 Millionen Einheiten abgesetzt werden. Die Prototypen will man der Öffentlichkeit Ende Mai präsentieren.
