12.04.2004

AGENTURPROSA

Handy zwei Schussverletzungen wert

Wie die Deutsche Presseagentur [dpa] berichtet, war einem polnischen Fotografen in New York sein Handy so viel wert, dass er es auch nach zwei Schussverletzungen nicht an einen Straßenräuber aushändigte. "Das war, als sollte mir die Verbindung zur Außenwelt genommen werden", sagte Marcin Muchalski laut dpa Reportern im Krankenhaus.

Wie die "New York Post" am Montag berichtete, wurde der 26-Jährige am Tag zuvor bei einer Fahrradfahrt über die Brooklin Bridge von einem Gangster mit einem Revolver gestellt. Muchalski bot ihm als Ersatz für das Handy sein rostiges Fahrrad an. Der Räuber schoss ihn daraufhin in ein Bein.