Toshiba setzt auf "handliche" Steuerung
Mit Fingerschnipp statt Knopfdruck
Der japanische Elektronikkonzern Toshiba setzt bei einem neuen Notebook-Modell ganz auf die "Handlichkeit" und könnte damit den ewigen Kampf um die Fernbedienung neu erfinden.
Der Prototyp eines Geräts, der nun auf der Elektronikmesse CEATEC vorgestellt wurde, erlaubt es den Nutzern, den integrierten DVD-Player mit Handzeichen zu steuern - ohne Berührung des Keyboards.
Anleihen vom "Cell"-Prozessor
Ermöglicht wird diese Anwendung durch den "SpursEngine"-Prozessor, der auf Technologie des gemeinsam mit Sony und IBM entwickelten"Cell"-Prozessors zurückgreift, der in der PlayStation 3 zum Einsatz kommt.
Die Nutzer können die DVD stoppen, pausieren oder "weiterspulen", indem sie verschiedene Fingerzeichen in Richtung des Monitors geben. Diese werden auf eine Entfernung von bis zu 3,3 Metern erkannt. Wann die Technologie auf den Markt kommen soll, wurde von Toshiba allerdings noch nicht angekündigt.
IBM-Tüftler haben vergangenes Jahr über zweckentfremdete Bewegungssensoren in Notebooks einen neuen Weg der Steuerung gefunden. Per Klopfzeichen auf dem PC-Gehäuse kann ein Programm gestartet, der Bildschirm gesperrt oder auch der Media-Player bedient werden.
(AP)
