"American Idol" treibt SMS-Nutzung voran
In den USA wurden SMS-Angebote bisher nur wenig genutzt. Mit "American Idol" [hier zu Lande "Starmania"] versuchten die Mobilfunker, allen voran AT&T Wireless als Sponsor, die Popularität des Service vor allem unter den jungen Handynutzern zu steigern.
In den Sendungen wurde genau erklärt, wie man mittels SMS für seinen Superstar Stimmen abgeben konnte, und das Rühren der Werbetrommel dürfte funktioniert haben. Im Februar 2004 überstieg die Anzahl der monatlich verschickten Textmitteilungen erstmals die Zweimilliardenmarke.
Im Vergleich: Die Briten, eifrigste SMS-Tipper weltweit, kommen ebenfalls auf zwei Mrd. verschickter SMS pro Monat. Während es in Großbritannien 44 Mio. Handynutzer gibt, sind es in den USA 140 Mio.
Schuld an der schwachen SMS-Nutzung waren die in der Grundgebühr inkludierten Gesprächsminuten und die lange Zeit fehlende Kombatibiltät, erst seit dem Frühjahr 2002 ist es möglich, Textmitteilungen in ein anderes Mobilfunknetz zu schicken.
Die USA entdecken SMS
