Sonys halboffizielle Konsolen-Pläne
Hersteller Sony will offenbar den Erfolg seiner Spielekonsole PlayStation noch weiter auskosten und absichern.
In einem offenbar zurückgezogenen Interview für die offizielle PlayStation-Website gab SCEE-Präsident David Reeves eine Vorschau auf Sonys Pläne.
So könnte die neue PlayStation-Generation PS3 in mehreren Versionen auf den Markt kommen, auch ein Update für die PS2 zur PStwo sei möglich. Reeves zitierte dazu als Vergleich das Rebranding der ersten PlayStation-Version zur PSone, dabei wurde an Spezifikationen der Konsole nichts geändert.
Die PSP [Playstation Portable] könnte laut Reeves ohne Regionalcode auskommen, was bedeutet, dass auch Spiele aus Japan und den USA auf hiesigen Konsolen funktionieren würden. Auch über eine Aufstockung des Arbeitsspeichers der mobilen Konsole auf 30 MB werde nachgedacht.
Auf den kommenden Spielmesse E3 in Los Angeles soll laut Reeves neben der aufgebohrten PS2 [als PSX] und dem neuen Handheld PSP noch weitere neue Gaming-Hardware von Sony gezeigt werden.
"21.-Jahrhundert-Walkman" verzögert2006 als Datum für neue PS3
Verschiedene Versionen der PS3 sollen laut Reeves die unterschiedlichen Bedürfnisse der User sowie Preisvorstellungen abdecken.
Eine "Home Server"-Version könnte als Nachfolgesystem der PSX auf den Markt kommen, inklusive Festplatte um 600 bis 700 Euro, so Reeves weiter.
Für reine Gamer, die kein komplettes Home-Entertainment-System wollen, will der Hersteller möglicherweise eine reine Spielekonsole für 200 Euro anbieten.
Reeves wurde in dem Interview zudem mit dem Erscheinungsdatum 2006 für die PS3 zitiert.
