Neue "Sober"-Welle rollt durch Österreich
Im Laufe des Sonntags trafen unzählige neue "Sober"-Varianten in den fuzo-Mailboxen ein, die mit einer Reihe von gut gemachten Texten ganz klar auf den deutschen Sprachraum abzielen.
Wie schon die Vorgänger des Wurms lockt auch "Sober.F", je nach Betriebssystem-Version, mit englischen oder deutschen Hinweisen.
Als Absenderadresse werden diverse offiziell klingende Adressen ahnungsloser Firmen und Institutionen gefälscht.
Die Betreff-Texte reichen vom einfachen "Hallo" oder "Ich bin es" über "Mailzustellung fehlgeschlagen" und "Registrierungs-Bestätigung" bis zu "Ihr neues Passwort".
Firmenuser im Visier
In einer besonders dreisten Variante gibt "Sober" zudem vor, vom Unternehmens-Virenscanner geprüft worden zu sein.
"*** Anti- Virus: Es wurde kein Virus erkannt
*** Domain Virenschutz
*** http://Domain". Viele Virenschutzhersteller haben inzwischen ihre Signaturen geändert.
Details zu "Sober.F" bei IkarusSämtliche Virenschutzhersteller bieten bereits Updates ihrer Produkte bzw. kostenlose Entfernungstools gegen die "Sober.F"-Variante an.
Kostenloses Removal-Tool bei IkarusKeine Schadensroutine
Da der 42.496 Bytes große Wurm keine Sicherheitslücke nutzt, wird er erst durch einen Doppelklick auf das Attachment aktiviert und kopiert sich dann in die Windows-Systemverzeichnisse.
Nach dem Ausführen des Wurms erscheint eine gefälschte Windows-Fehlermeldung.
Über eine eigene SMTP-Engine verschickt er sich weiter an alle E-Mail-Adressen, die er auf dem infizierten Rechner findet.
