Dutzende erdähnliche Planeten im Weltall
Britische Astronomen vermuten erdähnliche Planeten in Dutzenden Planetensystemen der Milchstraße.
Forscher der Open University erklärten auf einem Astronomen-Kongress der Royal Astronomical Society im englischen Milton Keynes, dass etwa die Hälfte der bekannten 105 Planetensysteme erdähnliche Planeten haben könnten, auf denen die Entstehung von Leben möglich sein könnte.
Die Anzahl erdähnlicher, lebensfreundlicher Planeten im Universum galt unter Astronomen bisher als große Unbekannte.
Die Wissenschaftler unter Leitung von Barrie Jones konnten anhand eines Computermodells nachweisen, dass solche Planeten theoretisch bei der Hälfte von neun untersuchten Planetensystemen vorkommen könnten.
Open UniversityEine Milliarde Jahre stabil
Die Computersimulation zeigte, dass stabile Umlaufbahnen in der bewohnbaren Zone der Planetensysteme möglich seien, also in jenem Bereich, in dem flüssiges Wasser auf der Oberfläche des Planeten möglich ist.
Entscheidend sei dabei die jeweilige Entfernung zur Sonne.
Laut Jones ist die Entstehung von Leben aber nur möglich, wenn sich die Planeten mindestens eine Milliarde Jahre stabil innerhalb der bewohnbaren Zone aufhalten.
