S&T rutschte in die Verlustzone
Der börsennotierte Wiener EDV-Dienstleister S&T System Integration & Technologie Distribution musste 2003 trotz einer Umsatzsteigerung Verluste hinnehmen.
Das Ergebnis nach Zinsen und vor Steuern drehte von plus 478.000 Euro auf minus 1,78 Mio. Euro ins Negative.
Das Betriebsergebnis fiel positiv aus, brach jedoch von 2,6 Mio. Euro auf 232.000 Euro ein, teilte das Unternehmen am Dienstag im Vorfeld der Bilanzpressekonferenz in Wien mit. Der Umsatz stieg unterdessen um 21 Prozent auf 204,5 Mio. Euro.
Ausschlaggebend für den operativen Gewinnrückgang waren neben höheren Aufwendungen für die Expansion die fast gänzliche Abschreibung der türkischen Tochter auf Grund der anhaltenden lokalen Wirtschaftsflaute. Die Nettoverschuldung ist 2003 jedoch von 11,1 Mio. Euro auf 5,1 Mio. Euro gesunken.
S&T verlässt NASDAQ EuropeAusblick
Für 2004 erwartet S&T wegen der 2003 getätigten Restrukturierungsmaßnahmen und Firmenwertabschreibungen "selbst bei moderat ansteigendem EBITDA eine signifikante Verbesserung des Nettoergebnisses".
Durch die ausschließliche EU-Fokussierung und die auf Services ausgerichtete Strategie sieht sich S&T gut aufgestellt.
