Prince eröffnet Online-Musikshop
Prince, der sich jahrelang als unabhängiger Künstler von großen Plattenfirmen distanziert hat, und nun mit seinem neuen Album "Musicology" doch in den Schoß des Labels Sonys Columbia Records zurückkehrt, startet am Montag einen Online-Shop zum Vertrieb seiner Songs.
Allerdings werden nur Songs verkauft für die Prince alle Rechte hält, was auf seine bekanntesten Alben "1999", "Purple Rain" und "Sign 'O' the Times" nicht zutrifft.
Sie gehören Warner Music und sind via Online-Shops wie Napster, iTunes und Rhapsody zu haben.
Ein Album wird im NPG Music Club 9,99 USD, ein Song 99 US-Cent kosten. Darüber hinaus bietet der Club auch Live-Material und andere Goodies für Fans.
NPG Music ClubModerne Form der Sklaverei
Prince ist ein bekannter Kritiker der Major Labels der Musikindustrie.
Mitte der 90er Jahre hat sich der Künstler von seinem damaligen Plattenlabel Warner Music im Streit getrennt und machte seinem Unmut Luft, indem er sich bei einem Konzert das Wort "Slave" auf die Stirn schrieb und die Praktiken der Musikindustrie als moderne Form der Sklaverei bezeichnet hat.
2001, Mitten im Rechtsstreit um den Tauschbörsen-Pionier Napster, hat er den Song "The Work - Pt.1" exklusiv über die Tauschbörse veröffentlicht.
Konzert wird in Kinos übertragen
Einen innovativen Weg schlägt Prince auch bei seiner aktuellen
Live-Tour ein. Das am Montag in Los Angeles stattfindende Konzert
wird in zahlreiche US-Kinos übertragen. Der Eintritt kostet 15 USD
und beinhaltet auch die aktuelle CD "Musicology".
Premiere des neuen Prince-Songs auf Napster
