MCI streicht 4.000 Stellen
Der insolvente US-Telekommunikationskonzern MCI - ehemals WorldCom - plant den Abbau von 4.000 Stellen oder rund sieben Prozent seiner Belegschaft.
Der Stellenabbau sei zur Kostensenkung angesichts des gestiegenen Wettbewerbs nötig, teilte das Unternehmen mit. Auch drei Call-Center sollen als Reaktion auf die sogenannte "Do-Not-Call-Liste" gegen unerwünschtes Telefon-Marketing geschlossen werden. Für das Gesamtjahr plant das Unternehmen eine allgemeine Kostenreduktion um 15 bis 20 Prozent.
WorldCom hatte im Juli 2002 nach einem milliardenschweren Bilanzskandal Gläubigerschutz beantragt und damit weltweit für die größte Firmenpleite gesorgt. In den Bilanzen des Unternehmens waren Fehlbuchungen über elf Milliarden USD [9,04 Mrd. Euro] aufgedeckt worden.
Nach einer umfassenden Umstrukturierung und Schuldenreduzierung will MCI im April den Gläubigerschutz verlassen. Das Unternehmen will seine Schuldenlast dann von 30 Mrd. USD auf fünf Mrd. USD reduziert haben.
MCI stellt WorldCom-Bilanz klar
