25.03.2004

USA

Zweite Testphase für IPv6-Testbackbone

Ein Konsortium aus Universitäten, staatlichen Einrichtungen und über 30 IT-Unternehmen hat die zweite Testphase des IPv6-basierten Testbackbones "Moonv6" eingeleitet.

Wenn die Tests erfolgreich verlaufen, soll der Wechsel zu IPv6 noch vor 2006 vollzogen werden. Die Testphase ist von großer Bedeutung, da bei einem vorschnellen Umstieg zumindest zeitweilig mit gröberen Problemen gerechnet werden muss.

Adress-Knappheit

Die zunehmende Verknappung des verfügbaren IPv4-Adressbereiches könnte eine Barriere für die weitere Entwicklung des World Wide Web darstellen. Durch den Umstieg auf den IPv6-Standard können in Zukunft Internet-Adressen 128 Bit umfassen.

Nach Meinung von Experten wird die Adressknappheit zunächst in Asien und Europa virulent werden. Auch hier wird bereits eifrig getestet. Im Rahmen des EU-Projektes "6net" werden die neuen IPv6-Produkte im realen Betrieb eines IPv6-Netzes auf Herz und Nieren geprüft.