Leichtes Umsatzplus für TA erwartet
Analysten heimischer Großbanken rechnen im Vorfeld der am Mittwoch anstehenden Veröffentlichung der Bilanzzahlen 2003 der Telekom Austria [TA] mit einer Steigerung des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen [EBITDA].
Aktienexperten der Bank Austria-Creditanstalt [BA-CA], Erste Bank und Raiffeisen Centrobank [RCB] erwarten im Schnitt einen Anstieg des EBITDA um 1,89 Prozent auf 1,491 Mrd. Euro.
Der erwartete durchschnittliche Nettogewinn für 2003 liegt bei 118,97 Mio. Euro, nach 13 Mio. Euro im Vorjahr.
EBIT soll deutlich steigen
Ein deutliches Plus erwarten die Analysten beim Betriebsergebnis
[EBIT] im abgelaufenen Geschäftsjahr - die Schätzungen liegen hier
im Mittel bei 345,3 Mio. Euro, was einen Anstieg von 6,74 Prozent
bedeuten würde.
TA-Aktie erfreut sich großer NachfrageUmsatz um 0,89 Prozent höher
Beim Umsatz liegt die Konsensschätzung bei 3,942 Mrd. Euro und damit um nur 0,89 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Dieser Wert wurde bereits um etwa 16 Mio. Euro nach unten bereinigt, da die TA nach einer entsprechenden Entscheidung des Handelsgerichts den Mehrwertdienste-Umsatz künftig nicht mehr voll darstellen darf.
Die Analysten der RCB und Erste Bank sind sich darin einig, dass die Telekom Austria für 2003 eine Dividende ausschütten wird.
