Motorola nimmt Japan ins Visier
Der weltweit zweitgrößte Handyhersteller Motorola plant einem Pressebericht zufolge für das kommende Jahr den Einstieg ins Handygeschäft in Japan:
"Wir müssen nach Japan gehen. 2005 wird es wahrscheinlich so weit sein", sagte Motorola-Vizechef Mike Zafirovski der "Financial Times Deutschland". Derzeit ist Motorola auf dem wachstumsstarken Markt kaum mit eigenen Mobiltelefonen präsent.
Motorola strebe einen weltweiten Marktanteil von 25 Prozent an, sagte Zafirovski dem Blatt. Nach Erhebungen der Marktforschungsagentur Gartner betrug der Anteil des US-Konzerns 2003 14,5 Prozent. Damit liegt der Konzern auf Position zwei hinter dem finnischen Konkurrenten Nokia, der einen Anteil von 34,7 Prozent schaffte.
2003: Motorola mit sehr guten ZahlenKostensenkungen
Wie Zafirovski weiter sagte, sollen durch das derzeit laufende Sparprogramm die Kosten in diesem und im nächsten Jahr um insgesamt rund 2,2 Milliarden USD [rund 1,78 Mrd. Euro] sinken.
"Wir haben eine Vielzahl von Programmen laufen, mit denen wir unsere Profitabilität auch beim derzeitigen Umsatzniveau deutlich steigern werden", sagte Zafirovski. 2003 habe Motorola die Kosten um 800 Millionen USD senken können.
