Multimedia am Handy nicht erwünscht
Laut einer Gartner-Studie hat der europäische Durchschnitts-Handynutzer kein besonderes Interesse an neuen Mobilservices.
Vergangenes Jahr kamen 85 Prozent der Einnahmen von Mobilfunk-Betreibern aus Telefongesprächen, rund 14 Prozent wurden mit SMS eingenommen und nur der spärliche Rest ist auf Downloads und andere Datenservices zurückzuführen.
Auch die Verkäufe von Smart-Phones, die dem Benutzer die Funktionen eines PDAs, sowie Internetzugang und E-Mail-Funktion bieten, machen nur drei Prozent des Gesamtumsatzes aus.
Enttäuscht von MMS-Einnahmen
Zuletzt zeigten sich die Fach- und Führungskräfte der Branche von
den ersten Umsatzzahlen für den Online-Versand von Fotos enttäuscht
und sagten auch für die nächsten zwölf Monate nur eine
eingeschränkte Bedeutung voraus.
Branche von MMS-Umsatz enttäuschtServices in Asien beliebter
Der Gebrauch von Multimedia-Angeboten übers Handy ist in Asien deutlich weiter verbreitet, vor allem in Korea und Japan.
Europas Norden führt den Kontinent an, doch die Gartner-Analysten glauben, dass die meisten Europäer sich auch in den nächsten fünf Jahren nicht mit den neuen Services anfreunden werden.
Die Multimedia-Services sind den europäischen Konsumenten demnach zu teuer und schwer zu bedienen, außerdem seien die exisitierenden Netzwerke zu langsam.
