EU kämpft gegen unerwünschten Content
Die EU-Kommission verschärft den Kampf gegen illegale Inhalte im Netz.
Am Freitag wurde ein mit 50 Mill. Euro dotiertes Vierjahresprogramm "Mehr Sicherheit im Internet" [Safer Internet plus] vorgelegt, das im kommenden Jahr starten soll.
Es stützt sich auf bereits seit 1996 laufende Maßnahmen, umfasst nun aber unter anderem auch unerwünschte E-Mail-Werbung [SPAM] und Videos.
Mit den Mitteln werden unter anderem Meldestellen eingerichtet, bei denen Bürger illegale Inhalte bekannt geben können. Weiters werden Zuschüsse für technische Maßnahmen bereitgestellt, mit denen unerwünschte Inhalte mengenmäßig beschränkt werden soll, wie Filter um unerwünschte Websites für Kinder zu sperren.
Außerdem will die EU-Kommission die EU-Bürger für die sicherere Nutzung des Internet sensibilisieren. Erstmals sollen in den Aktionsplan auch die zehn neuen EU-Mitgliedstaaten einbezogen werden.
Safer Internet
