Oracle steigert Gewinn und Umsatz
Der zweitgrößte US-Softwarekonzern und SAP-Konkurrent Oracle hat im abgelaufenen Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2003/2004 [Ende Mai] dank des guten Datenbankgeschäfts seinen Gewinn gesteigert und damit die Erwartungen von Analysten erfüllt.
Im dritten Geschäftsquartal sei der Netto-Gewinn um elf Prozent auf 635 Mio. USD [518 Mio. Euro] gestiegen, teilte der Konzern am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Der Gewinn von zwölf Cent je Aktie entspricht genau den durchschnittlichen Erwartungen der Wall Street.
Der Umsatz erhöhte sich im dritten Quartal um neun Prozent auf 2,51 Mrd. USD. Oracle-Finanzchef Jeff Henley erwartet für das vierte Geschäftsquartal einen Gewinn je Aktie zwischen 17 und 18 Cent bei einem um sechs bis zehn Prozent gesteigerten Umsatz.
Die Lizenzeinnahmen oder Verkäufe neuer Software stiegen im abgelaufenen Quartal um zwölf Prozent auf 847 Mio. USD. Das Geschäft mit Anwender-Software stagnierte indes. Oracle strebt weiterhin die Übernahme von PeopleSoft für 9,4 Mrd. USD an. Aus Wettbewerbsgründen lehnt die US-Regierung die Transaktion jedoch ab.
Auch EU gegen PeopleSoft-Übernahme"Starkes Geschäft"
Oracle-Chef Larry Ellison erklärte in einer Stellungnahme zum Quartalsergebnis: "Das war ein sehr starkes Geschäft für unsere Datenbank-Software. Insgesamt hat das Wachstum des Datenbank-Geschäfts 16 Prozent betragen."
Der Neunmonatsumsatz legte insgesamt auf sieben [Vorjahresvergleichszeit: 6,6] Mrd. USD, der Neunmonatsgewinn auf 635 [571] Mio. USD zu. Der Gewinn je Aktie betrug in den ersten drei Quartalen 32 [27] Cent.
