"RobotCop" soll für Sicherheit sorgen
Bereits 1989 wurden in Hongkong "RobotCops" eingeführt, die auf den Straßen für Sicherheit sorgen sollen und für die Verbrechensprävention eingesetzt werden.
Seitdem haben die zwei aus den USA importierten Roboter über 800.000 Kinder über Verbrechen und deren Vermeidung aufgeklärt.
Weil die Kosten für die US-importierten Roboter zu hoch waren, machte man sich selber an die Entwicklung von "RobotCop III". Dieser wurde von Wissenschaftlern der Hongkong University of Science and Technology entworfen und gebaut und kürzlich in Hongkong vorgestellt.
RobotCop III wird Kindergärten, Schulen, Ausstellungen und Messen besuchen: Dort wird er Tipps zur Verbrechensvermeidung geben und sich mit vier- bis elfjährigen Kindern "unterhalten".
RobotCop III mit seinen beiden Vorgängern. Laut den Entwicklern hat er im Vergleich zu seinem Leinwand-Vorbild nur gute Eigenschaften.
Durch vielfältigen Einsatz "unbezahlbar"
RobotCop III kann gehen, tanzen, sich in jede Richtung bewegen, Videos abspielen und Fragen auf Kantonesisch und Englisch beantworten. Der Preis für den Blech-Polizisten beläuft sich auf rund 32.000 Euro, für die Polizei sei er aber durch seine vielfältige Einsetzbarkeit "unbezahlbar".
Weiters hofft man auch, mit RobotCop III die heimische Technologie bewerben zu können. Professor David Young, Direktor des Instituts für Angewandte Technologie, sagt dazu:
"Wir hatten die Hoffnung, dass wir mit diesem RobotCop zeigen können, dass Hongkongs Technologie Weltklasse ist und wir auch einen Weltklasse-Roboter produzieren können. Und wir hoffen auch, dass wir die Jugend in Hongkong inspirieren, dass sie eines Tages auch eine solche Technologie entwickeln kann und Teil der Wissenschaft wird."
Robo-Wache auch für daheim
Das südkoreanische Unternehmen Mostitech bringt demnächst einen
Haushaltsroboter auf den Markt, der bei Einbrüchen, Bränden und
defekten Gasleitungen Alarm schlägt. Der Roboter könne mit seinem
Besitzer per Handy oder über das Netz kommunizieren, sagte
Mostitech-Präsident Park Sang-Hoon bei der Vorstellung des Gerätes.
Neuer Wach-Roboter zeigt EinsatzÜberwachung im Freien
Bisher wurden Roboter zur Überwachung vor allem in der Privatwirtschaft eingesetzt: Im Herbst 2003 hat etwa die Berliner Firma Robowatch einen Überwachungsroboter für den Einsatz im Freien vorgestellt.
Das weltweit angeblich einmalige Modell "OFRO" sei speziell für den Einsatz in großen Außenarealen entwickelt worden.
Der wetterfeste Roboter kann nach Firmenangaben per Infrarot- und Thermokamera eine Fläche von rund 10.000 Quadratmetern überblicken und Eindringlinge an eine Zentrale melden.
Auf Ketten erreicht das 50.000 Euro teure Gerät eine Geschwindigkeit von sieben Kilometern pro Stunde und kann so auch größere Gelände überwachen.
"OFRO"
