Telekom Austria goes Open Source

WIEN/MQ
07.09.2007

Net.culture.lab im MuseumsQuartier eröffnet

Heute wurde im Wiener MuseumsQuartier das net.culture.lab eröffnet. Dort und im Bertolini Haus zu Dornbirn können junge Entwickler aus der offenen Programmiererszene und Digitalkulturschaffende Projekte entwickeln.

Neben Räumlichkeiten und Connectivity stehen Berater und [begrenzte] finanzielle Mittel bereit.

Laut Sponsor Telekom Austria werden eben keine pauschalen Subventionen vergeben, sondern Hilfe in der Projektentwicklung. Besonders willkommen seien Projekte von oder für Frauen, laut Aussendung stehen generell die Themen "Second & First Life [Hardware meets Software], Kollaboratives Arbeiten und P2P" im Mittelpunkt.

Wenn Innovationen sprießen

"Es braucht eigentlich nicht viel, damit Innovationen aus dem Boden sprießen können: einen beheizten Raum, Steckdosen, Netzverbindungen und viel Platz auf einem Server. Das ist die Idee hinter net.culture.labs", so Roland Alton-Scheidl, Kurator von net.culture.labs am Standort Dornbirn.

Hoheit der GPL

Dabei bleiben alle Ideen, Codes und Produkte voll in der Verfügungshoheit [GNU, General Public Licence] der Entwickler.

Ein ganz ähnliches Projekt verfolgt das Wiener Metalab, eine Eigeninitiative von Open-Source-Entwicklern.