"Break-even für Dolmetsch-Software"
Mit der neuen Version der Software "Personal Translator" hat laut dem Hersteller linguatec "die Computerlinguistik ihren Break-even-Point erreicht":
Bei der maschinellen Übersetzung war die Nachbearbeitung bisher meist aufwendiger als die von Menschen gefertigte Übersetzung.
Inzwischen soll der Einsatz der Übersetzungssoftware inklusive händischer Nachbearbeitung "eine spürbare Zeitersparnis" bieten.
Auf der CeBIT stellt linguatec die Software für die Übersetzung aus dem Deutschen ins Englische und Französische vor.
LinguatecMehrdeutigkeiten angeblich im Griff
Mit Hilfe "intelligenter Algorithmen und einer mächtigen Datenbanktechnik" soll das nach knapp zwei Jahren neu aufgelegte Programm nach Angaben seiner Entwickler in der Lage sein, mehr als 80.000 sprachliche Mehrdeutigkeiten zu erkennen. So übersetzt die Software nicht Wort für Wort, sondern untersucht erst den Kontext.
Vor allem bei wirtschaftlichen und technischen Fachtexten soll der "Personal Translator" überzeugende Ergebnisse liefern.
In anderen Gebieten ist die Software aber auch dann noch lernbedürftig, wenn man sie in ihren Optionen gezielt darauf ansetzt.
