"US-Klick-Guerilla freept" Spiegel-Vote
Der "Spiegel" beklagt sich in einem Artikel wortreich darüber, dass eine Online-Abstimmung auf der Site des Magazins massiv von einer "konservativen Klick-Guerilla" aus den USA beeinflusst wurde.
In der Abstimmung sollte die Arbeit von US-Präsident George W. Bush mit einer Schulnote beurteilt werden. Nachdem das Ergebnis zunächst niederschnetternd für Bush ausfiel, wurden konservative Sites auf den Vote aufmerksam, mobilisierten ihre Anhänger und schufen dadurch ein recht schizophrenes Endergebnis:
Während die Noten zwei bis vier kaum vertreten sind, wurde insgesamt 171.809 mal die Sechs vergeben und 85.422 Mal die Eins.
Ergebnis der AbstimmungFreep, freepen, gefreept
Das Vorgehen soll für die US-Konservativen typisch sein und Methode haben:
Das Wort "Freepen" für die Beeinflussung von Medien im eigenen Sinne leitet sich sogar von der konservativeen Site "Free Republic" ab, die ihre Leser regelmäßig zu Abstimmungs- und Mail-Aktionen aufruft.
Free Republic
