"Waschmaschinen" für Japans Senioren
In Japan, dem weltweit größten Markt für Heim-Roboter, kommen diese vermehrt auch im Bereich der Altenpflege zum Einsatz.
So soll die motorisierte und batteriebetriebene Hose "Robo Suit" alten und schwachen Personen helfen, sich frei zu bewegen.
Eine von Sanyo entwickelte "Waschmaschine" für Pflegebedürftige wird bereits in einigen japanischen Altersheimen verwendet:
Japan gehört zu den am schnellsten alternden Nationen weltweit: Laut Vorhersagen soll sich der Anteil der über 65-Jährigen von derzeit 19 Prozent bis 2050 auf 35 Prozent steigern.
Trend zu Heim-Robotern steigt
In den letzten Jahren zeichnete sich der Trend, Roboter als
Pflege- und Sozialhilfe in Seniorenheimen einzusetzen, immer weiter
ab. Bereits vor zwei Jahren wurde der Roboter "Pearl" vorgestellt,
der mit den Senioren über das Wetter plaudert, sie an Mahlzeiten
erinnert und zu sozialen Aktivitäten begleitet.
Gesellschafts-Roboter für SeniorenWaschen und überwachen
Der Benutzer wird in einem speziellen Rollstuhl rückwärts in Position gebracht, danach schließen sich die beiden Seiten der Maschine wie eine Muschelschale zu einer Badewanne, aus der nur der Kopf herausschaut.
Auf Knopfdruck kommen Seife und Wasser ins Spiel, nur abtrocknen muss man sich selbst.
Und mit "Wakamuru", einem mobilen und sprechenden Roboter mit zwei Kameras als Augen, soll man die Möglichkeit bekommen, seine Eltern oder ältere Angehörige von der Arbeit aus im Auge zu behalten.
Laut Japan Robot Association sollen diese und andere Geräte Japans Heim-Robot-Verkäufe von derzeit vier Milliarden USD auf 14 Milliarden im Jahr 2010 und 40 Milliarden im Jahr 2025 steigern.
