Teuerste HiFi- & Heimkinoanlage der Welt

ifa 2007
02.09.2007

Auf der Internationalen Funkausstellung [IFA] in Berlin ist derzeit eine Zusammenstellung der edelsten Musik- und Heimkinokomponenten im Wert von 630.000 Euro zu bestaunen.

Allein die Lautsprecher, Endstufen und Subwoofer schlagen mit über 350.000 Euro zu Buche. Da fallen die 10.000 Euro für die Anschlusskabel kaum noch ins Gewicht.

"Alle Geräte sind übrigens keine exotischen Sonderanfertigungen, sondern samt und sonders Serienprodukte, die sich interessierte Kunden - das entsprechende Kleingeld vorausgesetzt - auch kaufen können", sagten die Zusammensteller der Anlage der Fachzeitschrift "audio".

Sinfonieorchester gegen Hightech

Wie gut kann es die Anlage beim Klang mit einem live spielenden Sinfonieorchester aufnehmen? Ein Konzert des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin mit Werken von Beethoven, Tschaikowsky und Sibelius wurde auf die Anlage übertragen.

Der sonst souveräne Klang der teuren Komponenten wurde von den Orchestermusikern insbesondere bei dynamischen Passagen in den Schatten gestellt. "Audio"-Chefredakteur Joachim Pfeiffer räumte ein, dass keine Anlage der Welt mit dem Originalklang eines Orchesters gleichziehen könne.

5.1-"Everest"-Lautsprechertürme

Zu den technischen Highlights zählen fünf monumentale Lautsprecher vom Typ JBL Everest [Paarpreis 50.000 Euro], die in einer klassischen 5.1-Anordnung als Surround-System betrieben werden. Flankierend stehen den JBL-Boliden vier 18-Zoll-Subwoofer von Velodyne zur Seite, deren Gesamtwert 38.000 Euro beträgt.

Fünf Mono-Endstufen von Krell

Für ausreichend Leistungsreserven zeichnen insgesamt fünf Mono-Endstufen aus dem Hause Krell [zweimal Krell Evolution One, dreimal KrellEvolution 900] für mehr als 120.000 Euro verantwortlich. Auch der Stereo-Vorverstärker stammt von Krell [Evolution Two, 38.000 Euro], während als Surround-Prozessorvorstufe die bewährte Mark Levinson No. 40 dient [40.000 Euro].

Blu-ray, HD DVD, CD und SACD/DVD

Als Blu-ray-Player kommt der BDP-LX 70 von Pioneer [1.300 Euro] zum Einsatz, für die SACD-/DVD-Audio-Wiedergabe der Unidisk von Linn [10.000 Euro]. Zum Abspielen von HD-DVDs tritt das Topmodell von Toshiba, der HD-XE1 [900 Euro], an. Die CD-Wiedergabe übernimmt ein spezielles Laufwerk/Wandler-Gespann, das aus dem Accuphase C-2810 [19.000 Euro inklusive Phonomodul] und dem GTE Trinity DAC [48.000 Euro] besteht.

Plattenspieler und DLP-Projektor

Selbstverständlich darf auch ein Plattenspieler nicht fehlen. In diesem Jahr kommt ein Clearaudio Statement zum Einsatz, der für einen Preis von 100.000 Euro inklusive Tonarm klangliche Maßstäbe setzt. Die Videobilder setzt der Dreichip-DLP-Projektor HAT-5000 von SIM2 [50.000 Euro] perfekt in Szene, der eine akustisch transparente Viermeterleinwand von Stewart [10.000 Euro] in voller HD-Auflösung beleuchtet.

(dpa)